„Mental Health Coaches“ in Schulen „Mental Health Coaches“ in Schulen

Erschienen am 24.10.2023

Schule Schüler Gesundheit Krisen Prävention mentale Gesundheit

Damit Schülerinnen und Schüler die aktuellen Krisen besser bewältigen können, hat Bundesfamilienministerin Lisa Paus ein Präventionspogramm zur mentalen Gesundheit an Schulen ins Leben gerufen. In bundesweit mehr als 100 Einrichtungen sollen speziell ausgebildete „Mental Health Coaches“ Schülern und Schülerinnen helfen, mit Sorgen und Problemen besser klarzukommen.

Die Mental Health Coaches sollten an den Schulen Raum für Gespräche schaffen und den Schülern und Schülerinnen Mut machen, sich bei psychischen Problemen Hilfe zu holen. Die junge Generation brauche mehr Aufmerksamkeit und Stärkung, so Paus. Auch dazu werde mit den „Mental Health Coaches“ beigetragen.

Die Coaches – Fachkräfte aus den Bereichen Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Psychologie – kommen ab der fünften Klasse zum Einsatz. Sie sollen dort mithilfe von präventiven Gruppenangeboten das Wissen der Schülerinnen und Schüler über mentale Gesundheit erweitern sowie über Hilfsangebote bei psychischen und sozialen Problemen informieren. Die Bundesregierung fördert das Modellprogramm mit zehn Millionen Euro.