Gewinner vom Deutschen Kita-Preis 2021
Bei einer digitalen Live–Show sind am 9. Juni die Preisträger*innen des Deutschen Kita–Preises 2021 bekanntgegeben worden. Das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder–und Jugendstiftung (DKJS) verkündeten gemeinsam mit weiteren Partner*innen die zehn Gewinner*innen des mit insgesamt 130.000 Euro dotierten Wettbewerbs. Mehr als 1.200 Kitas und Initiativen hatten sich zuvor beworben.
Der mit 25.000 Euro dotierte erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ geht nach Oranienbaum–Wörlitz in Sachsen–Anhalt an die Integrative Sprach–Kita „Villa Sonnenschein“. Die mit 10.000 Euro dotierten vier zweiten Plätze gehen an folgende Kitas:
- Kita Berlin Kids International aus Berlin–Pankow
- AWO Kita Marshallstraße aus Gießen
- Evangelischeintegrative Kindertagesstätte „Sonnenkinderhaus“ aus Rostock
- Kita ZEBRA VERDE aus Köln
Der mit 25.000 Euro dotierte erste Platz in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ geht nach Tarp in Schleswig- Holstein an das Bündnis „Bildungscampus Tarp e.V.“.
Auch im Jahr 2022 wird der Deutsche Kita-Preis verliehen. Bewerbungen sind bis zum 15. Juli 2021 möglich.
Medienkompetenz-Preis M-V 2021 vergeben
Die Kita „kleines ganz groß“ aus Rostock sowie der Seniorenbeirat der Stadt Gadebusch sind die Gewinner des diesjährigen Medienkompetenzpreises in der Kategorie „Kindheit und Alter“. Die Rostocker Kita „kleines ganz groß“ wurde in der Kategorie Kindheit für ihr Projekt: „Medien mit allen Sinnen erleben“ ausgezeichnet. Gemeinsam haben die Kinder die Welt mit Hilfe unterschiedlicher Medien neu entdeckt und wahrgenommen. Der Preisträger in der Kategorie „Alter“ ist das Projekt: „Silver Surfer, ein Weg aus der Einsamkeit“ des Seniorenbeirates der Stadt Gadebusch. Dieses zeigt, dass Medien auch im Alter begeistern und Spaß machen können. So wurde aus der coronabedingten Not eine Tugend gemacht und die pandemiebedingte Abstandsregel digital außer Kraft gesetzt.
Weitere Informationen zum Medienkompetenzpreis MV.
Deutscher Engagementpreis 2020 für zwei Initiativen aus MV
Pressemitteilung Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung MV, 04.12.2020
In Berlin ist am 3. Dezember der Deutsche Engagementpreis 2020 verliehen worden – und zwei Initiativen aus Mecklenburg-Vorpommern waren dabei erfolgreich. Zu den fünf von einer Fachjury ausgewählten Preisträgern gehörte auch die Schweriner Initiative „Die Platte lebt e.V.“. In der Begründung der Jury hieß es: Der Verein schaffe in den Plattenbau-Gebieten der Landeshauptstadt Möglichkeiten zur Begegnung, unterbreite Angebote in Bereichen wie Kultur und Bildung und stifte damit Zusammenhalt. Der Verein „Die Platte lebt“ sei für alle da – für Einheimische und Migrantinnen und Migranten, für Alt und Jung. Mit der Ehrung ist ein Preisgeld von 5000 Euro verbunden.
Der zweite Sieger aus Mecklenburg-Vorpommern beim Deutschen Engagementpreis 2020 ist das Projekt „Tommy Nicht Allein – die Kliniknannys“ der Universitätsmedizin Rostock. Die rund 100 jungen Projektmitarbeiter*innen haben den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises gewonnen, er ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Medizin-Studierenden haben einen 24h/365-Tage-Telefonservice aufgebaut, der per Kurznachricht eine Einsatzabfrage bei seinen Mitgliedern auslöst. Wer Zeit hat, besucht dann das Kind. So werden kranke Kinder nicht allein gelassen und erfahren Freude und Wärme, Familien entlastet, und die Studierenden für die seelische und soziale Seite der Gesundheit sensibilisiert.
Hintergrund:
Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen. Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss großer Dachverbände und unabhängiger Organisationen, Experten und Wissenschaftlern. Nominiert werden können alljährlich Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. In diesem Jahr gab es nach Angaben der Veranstalter 383 Nominierungen, die von 162 Preisausrichtern eingereicht wurden. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.