Ich kann was! Ausschreibung 2022
Mit der bundesweiten Initiative „Ich kann was!“ unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen aus benachteiligtem Umfeld Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten.
Unter dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt“ werden verstärkt Vorhaben unterstützt, die einen kreativen und zugleich reflektierten Umgang mit Medien und der digitalen Welt fördern. Kinder und Jugendliche sollen so handlungsorientiert die souveräne Anwendung digitaler Werkzeuge erlernen.
Jährlich stellt die Stiftung rund 600.000 Euro bereit. Einzelne Projekte unterstützt sie mit bis zu 10.000 Euro. Die Telekom Stiftung fördert Vorhaben in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, um übergreifende Veränderungen und geeignete Rahmenbedingungen medienpädagogisches Arbeiten zu schaffen. Dies betrifft beispielsweise die technische Grundausstattung oder auch finanzielle Unterstützung für Fortbildungen.
Zurzeit läuft die diesjährige „Ich kann was!“-Ausschreibungsphase. Bis zum 30. Juni 2022 können Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit ihren Förderantrag über das Online-Antragsportal einreichen.
TV, Streaming, YouTube: FLIMMO hilft beim Suchen
Ob Blockbuster, Animationen oder Klassiker aus der eigenen Kindheit: An Ostern gibt es im TV oder bei Streaminganbietern jede Menge zu sehen. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf das Alter an: Für Medienanfänger*innen sind kurze, einfache Geschichten geeignet, die ein gutes Ende nehmen und ohne große Spannungsmomente auskommen. Grundschulkinder fiebern mit jungen Held*innen mit, die über sich hinauswachsen und Abenteuerliches und Fantastisches erleben. Sind die Figuren etwas schräg und witzig, ist diese Altersgruppe besonders angetan. Für ungewöhnliche Held*innen, starke Jungen und Mädchen aber auch Magisches und Geheimnisvolles begeistern sich ältere Kinder. Themen wie das Streben nach Unabhängigkeit und abenteuerliche Bewährungsproben sprechen sie besonders an. Filme für die ganze Familie punkten mit zeitlosen Geschichten und außergewöhnlichen Held*innen.
Rund um Ostern ist viel geboten – auch Inhalte, die für Kinder schwer verdaulich sind. Action- und Fantasyfilme oder Thriller im TV oder bei Streaming-Anbietern können Kinder überfordern. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Oster-Special Sehenswertes rund um die Feiertage zusammengestellt. Für jedes Alter und für die ganze Familie ist etwas dabei. YouTube-Tipps rund um Basteln, Singen und Spielen gibt es noch dazu.
Bundeskabinett beschließt Kindersofortzuschlag und Einmalzahlung
Die Unterstützung hilfebedürftiger Familien und die Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Den Kindersofortzuschlag in Höhe von 20 Euro monatlich erhalten ab dem 1. Juli 2022 alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Haushalt der Eltern, die Anspruch auf Leistungen gemäß SGB II, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Kinderzuschlag oder auf Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) haben.
Erwachsene Leistungsberechtigte, die Leistungen nach SGB II, SGB XII, AsylbLG oder Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem BVG erhalten, werden zudem durch eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro unterstützt. Diese dient dem Ausgleich von erhöhten Lebenshaltungskosten und von pandemiebedingten Ausgaben. Der Zuschuss soll im Juli 2022 ausgezahlt werden.
Bundesministerin Anne Spiegel:„Mit dem Sofortzuschlag gehen wir einen ersten wichtigen Schritt hin zu einem echten Paradigmenwechsel im Kampf gegen Kinderarmut. Ab dem 1. Juli bekommen rund 2,9 Millionen von Armut betroffene Kinder in Deutschland 20 Euro zusätzlich im Monat. Damit helfen wir den Kindern und Familien, die unsere Hilfe besonders brauchen und die es gerade in der Pandemie besonders schwer hatten. Kinder aus der Armut zu holen heißt, ihnen bessere Startchancen zu geben, Teilhabe zu ermöglichen und soziale Ausgrenzung zu beenden. Es ist unerträglich, dass in einem reichen Land wie Deutschland so viele Kinder mit so wenig auskommen müssen und viele die ihnen zustehende Unterstützung gar nicht bekommen. Das gehen wir mit dem Sofortzuschlag nun entschieden an. Der Sofortzuschlag wird ohne weiteren Antrag unbürokratisch ausgezahlt, und es gibt ihn lückenlos bis zur Einführung der Kindergrundsicherung.“
Quelle: BMFSFJ, Pressemitteilung vom 16.03.2022
Ferienkalender vom Landesjugendring MV
Der Landesjugendring stellt jedes Jahr einen Ferienkalender (online und in Druckfassung) zusammen. Darin findet man jede Menge Anregungen und Angebote für abwechslungsreiche, spannende und immer auch erholsame Ferienfreizeiten mit anderen Kindern und Jugendlichen aus Mecklenburg-Vorpommern. Dabei kann man neue Orte in unserem Bundesland erkunden oder auch fremde Kulturen auf einer internationalen Reise in Europa kennenlernen, Neues ausprobieren oder die eigenen Hobbys ausleben.
CHILDREN Jugend hilft! Fonds
Über den CHILDREN Jugend hilft! Fonds können Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren jährlich bis zu 2.500 € Fördergelder für ihr soziales, politisches oder ökologisches Projekt beantragen. Gleichzeitig kann man auch am deutschlandweiten Wettbewerb teilnehmen und sich so als eines von acht Siegerprojekten für ein fünftägiges Engagement-Camp in Berlin qualifizieren!
Der CHILDREN Jugend hilft! Wettbewerb zeichnet die acht beispielhaftesten Projekte von Kindern und Jugendlichen aus. Alle Projekte, die bei uns Gelder beantragt haben, nehmen automatisch am Wettbewerb teil. Bewerbungen sind immer bis zum 15. März jeden Jahres möglich. Neben einer großen Preisverleihung winkt die Teilnahme am CHILDREN Jugend hilft! Camp. Das ist ein fünftägiger Aufenthalt in Berlin. Die sieben Siegerprojekte nehmen an Workshops zu Themen wie Fundraising und Projektmanagement teil.
Internet-Guide für Eltern
Der Elternguide.online hilft Eltern ihre Kinder bei der Nutzung von Apps, Spielen, Websites und sozialen Netzwerken kompetent zu begleiten. Dazu gehören altersgerechte Informationen über die sichere Mediennutzung von Kindern, empfohlene Angebote und Möglichkeiten für den Jugendschutz. Die Plattform stellt außerdem aktuelle Medienphänomene und ihre möglichen Herausforderungen vor. Eltern erfahren, welche Rolle sie bei der Medienerziehung ihrer Kinder spielen können und welchen Einfluss Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben.
Hilfeportal Frag-Oskar.de
Das Leben mit einem unheilbar erkrankten Kind ist ein Leben im permanenten Ausnahmezustand. Ein ständiger Kampf um Normalität und jeden kleinen Glücksmoment, jeden Tag auf Neue.
Aus diesem Grund hat der Bundesverband Kinderhospiz e.V. das Hilfeportal Frag-Oskar.de ins Leben gerufen. Hier haben Betroffene die Möglichkeit, sich anonym und kostenlos 24 Stunden an jedem Tag der Woche hinzuwenden. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch aber auch per Mail erfolgen. Erfahrene Fachkräfte nehmen sich jeder Anfrage an und bieten die nötige Hilfestellung oder Beratung. Die Tabuisierung des Themas führt bei vielen Familien zu einer Isolation, die sie oft nicht selbst durchbrechen können. Frag Oskar.de bietet die Möglichkeit aus einer Isolation herauszutreten und in einem geschützten Umfeld seine Ängste mitzuteilen.
Frag-Oskar.de bietet auch die Möglichkeit des Austausches mit anderen Betroffenen. Die Reihe Oskar Meet and Talk vernetzt betroffene Familien miteinander. Der Infofilm auf der Website zeigt kurz und einfühlsam, wie die Hilfe-Plattform Frag-Oskar.de betroffene Familien unterstützt.
Über Grenzen hinweg – Hilfe bei Konflikten ums Kind
Die Zentrale Anlaufstelle (ZAnK) ist mit neuem Internetauftritt für Familien und Fachkräfte da. Ob es um grenzüberschreitendes Sorge- und Umgangsrecht oder die Entführung eines Kindes aus oder nach Deutschland geht, die Fachkräfte des Portals stehend helfend und unterstützend zur Seite. Das interdisziplinäre Team berät online und telefonisch, gibt Orientierung und unterstützt dabei, die nächsten Schritte zu gehen.
Ziel der Beratungsarbeit ist es, …
- für die Besonderheiten grenzüberschreitender Kindschaftskonflikte zu sensibilisieren;
- Ratsuchenden Orientierung zu bieten – sowohl hinsichtlich der relevanten (internationalen) Rechtsvorschriften als auch mit Blick auf sozialpsychologische Aspekte;
- Kontakte zu lokalen Hilfestrukturen und ins Ausland herzustellen.
- über den Webauftritt Informationen zum Nachlesen bereitzustellen, Fachbeiträge zu veröffentlichen und zu Dialog- und Fortbildungsveranstaltungen einzuladen.
Die Website bietet darüber hinaus einen Zugang für Kinder (Zur Kinderseite) und Jugendliche (Zur Jugendseite) und bereitet die Themen Trennung, Sorgerecht etc. altersgerecht auf.
App „KKGG – Kleine Kinder – Große Gefühle“
In der Studie „Kleine Kinder – Große Gefühle“ wird von der Uni Münster eine wissenschaftliche Beratungs–App für Eltern getestet. In der App geht es um Themen wie Wutanfälle, Ängste, Streit und allgemein darum, wie Eltern eine gesunde sozial–emotionale Entwicklung unterstützen können. Die Entwickler*innen interessiert besonders, welche Unterstützung Eltern hilfreich finden und wie diese digital leicht zugänglich angeboten werden können. Interessierte Eltern bekommen Zugang zur KKGG–App inklusive praktischer Tipps, Lernvideos und persönlicher Chat–Beratung. Über Fragebögen kann anonymes Feedback gegeben und dafür an der Verlosung von Gutscheinen teilgenommen werden.
Teilnehmen können alle Eltern von Kindergartenkindern im Alter von ca. 3 bis 7 Jahren.
„Zeugnissorgentelefon“ erstmals landesweit geschaltet
Erstmals in diesem Jahr wird es in Mecklenburg-Vorpommern ein landesweit erreichbares „Zeugnissorgentelefon“ geben. Es ist jeweils werktags in der Woche vor dem letzten Unterrichtstag und in der Woche danach geschaltet. Das bedeutet für die Halbjahreszeugnisse des Schuljahrs 2021/22 vom 31. Januar bis zum 4. Februar sowie vom 7. bis zum 11. Februar.
Das „Zeugnissorgentelefon“ ist ein Angebot des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS). Die Telefonnummer 0385 – 588 7987 ist in der Zeit von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
„Kinder und Jugendliche, die sich wegen ihrer Leistungen sorgen, finden dort ein offenes Ohr, aber auch Eltern, die einen Rat brauchen, um ihre Kinder in einer problematischen Situation gut zu unterstützen“, erklärt Bildungsministerin Simone Oldenburg.