Landeszootag in MV: Freier Eintritt für junge Tierfreunde
Am 15. August 2025 laden die Zoos, Tier- und Wildparks in Mecklenburg-Vorpommern Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre zum kostenlosen Eintritt ein. Anlass ist der Landeszootag, der seit 15 Jahren Besucher*innen begeistert und seit sechs Jahren junge Gäste zu besonderen Aktionen einlädt.
„Unsere Zoos sind Orte der Verantwortung, Forschung und Faszination – der Landeszootag macht das für tausende Kinder erlebbar“, so Dr. Tim Schikora, Vorsitzender des Landeszooverbandes MV.
Insgesamt 16 Einrichtungen beteiligen sich mit einem vielfältigen Programm: vom Forschercamp im Zoo Schwerin über Pinguinfütterungen in Stralsund, Artenschutz-Führungen im Vogelpark Marlow bis hin zu Bienenaktionen in Neustrelitz und Rettungshundevorführungen in Greifswald.
Tipp: Viele Highlights gibt es nur an diesem Tag – ein ideales Sommerferienerlebnis für Familien!
Neue Kinderbroschüre: Mit „Pino und Quaki“ durchs Moor
Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt hat eine neue Kinderbroschüre veröffentlicht: „Pino und Quaki“ widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise dem Thema Moorschutz.
Die Broschüre richtet sich an Kinder ab zehn Jahren und erklärt, warum Moore für das Klima, den Wasserhaushalt und die Artenvielfalt so wichtig sind. „Pino und Quaki“ ist bereits die vierte Broschüre in einer beliebten Reihe, die Kindern die Besonderheiten der Natur in MV näherbringt – nach Ausgaben zu Boden, Wasser und Wald. Auch diesmal steht die spielerische Vermittlung von Wissen im Mittelpunkt, mit dem Ziel, Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.
Weltdrogentag: MV stärkt Aufklärung für Jugendliche
Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2025 ruft Gesundheitsministerin Stefanie Drese zu mehr Aufklärung über Drogenrisiken auf. „Ob Alkohol, Cannabis oder synthetische Drogen – gerade junge Menschen unterschätzen oft die Folgen“, so Drese. Besonders hoch sei das Risiko, in eine Abhängigkeit zu geraten.
Gemeinsam mit der LAKOST hat das Sozialministerium neue Maßnahmen gestartet:
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Infoflyer für Jugendliche & Eltern
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Citycard-Kampagnen
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Elternabende & Schulungen
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Ausbau der Fachkräfte für Suchtprävention
Dafür stellt das Land 280.000 Euro zusätzlich bereit.
Beim Fusion-Festival kommt erneut Drug-Checking zum Einsatz. Ziel: Mit Konsumierenden ins Gespräch kommen, aufklären und gefährliche Substanzen erkennen.
Drese betont: „Sich Hilfe zu holen ist keine Schwäche.“ Neben 25 Suchtberatungsstellen im Land gibt es Online-Angebote wie:
„Big HuG“ stärkt Ganztagsbetreuung in MV
Zur Vorbereitung auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 startet Mecklenburg-Vorpommern das Modellprojekt „Big HuG – Bildungsgemeinschaft Hort und Grundschule“. Das Land fördert das Projekt von Juni 2025 bis Mai 2028 mit 480.000 Euro. Träger ist die RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V. in Waren/Müritz.
Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Horten und Grundschulen zu stärken. Das neue Kompetenzzentrum berät Einrichtungen, analysiert bestehende Strukturen und unterstützt bei der Qualitätsentwicklung. Fachkräfte werden gezielt fortgebildet.
Bildungsministerin Simone Oldenburg: „Ganztägige Bildung braucht verlässliche Strukturen und gutes Personal. Mit ‚Big HuG‘ erhalten Schulen und Horte die nötige Unterstützung – für mehr Bildungsgerechtigkeit im Land.“
Neues Kinder- und Familienzentrum in Rostock Groß Klein eröffnet
In Rostock Groß Klein wurde kürzlich eines der ersten Kinder- und Familienzentren (KiFaZ) in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Es ist direkt an die Kita „Naturwerkstatt“ angeschlossen und setzt damit das Prinzip „Alles unter einem Dach“ beispielhaft um.
„Unser Ziel ist es, Familien dort zu erreichen, wo sie ohnehin sind – morgens und nachmittags in der Kita“, erklärte Sozial-Staatssekretärin Sylvia Grimm. Angebote sollen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebenslage zugänglich sein.
Grimm betonte, dass viele Hilfen bislang an Hemmschwellen scheitern. Die Anbindung an vertraute Orte wie die Kita könne diese Barrieren abbauen und den Zugang zu Unterstützung deutlich erleichtern.
Das Land will bis 2028 mindestens 16 KiFaZe in ganz MV etablieren und stellt dafür rund fünf Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Alle Landkreise und kreisfreien Städte sollen berücksichtigt werden.
In Rostock gibt es nun bereits zwei solcher Zentren – in Lütten Klein und in Groß Klein – mitten in Wohngebieten mit besonderem Unterstützungsbedarf.
„bunt statt blau“: Kreativer Protest gegen Komasaufen
Mehr als 7.000 Jugendliche beteiligten sich 2025 bundesweit am DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ gegen Rauschtrinken. Das beste Plakat aus MV gestalteten Joost Schorcht (13) und Odin Schlossus (15) vom Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow. Sie zeigen eine Figur, die sich aus einem „Alkohol-Loch“ befreien will – ein eindrückliches Bild für die Gefahr von Sucht.
Sozialministerin Stefanie Drese überreichte die Preise in Schwerin und lobte die Jugendlichen als „Botschafterinnen und Botschafter für einen bewussten Umgang mit Alkohol“.
Weitere Preisträger:innen:
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2. Platz: Lilly Netzel, Stralsund
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3. Platz: Alina Haß & Ole Manneck, Hagenow
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Sonderpreis: Oleksandra Husiera, Schwerin
Gute Nachricht: In MV ist die Zahl jugendlicher Rauschtrinker rückläufig (2023: 374 Fälle, –14 %). Studien belegen: Die von Jugendlichen gestalteten Plakate sensibilisieren stärker als klassische Warnhinweise.
Mehr Infos: www.dak.de/buntstattblau
Fortführung Projekt „Aqua-Kitas“ in MV
Schwimmen, tauchen, springen – das sind die Fähigkeiten, die Kinder brauchen, um sich sicher im Wasser zu bewegen. Damit noch mehr Mädchen und Jungen in Mecklenburg-Vorpommern bereits im Kindergartenalter diese Kompetenzen erlernen, fördert das Land auch in diesem Jahr zehn Kindertageseinrichtungen, die sich am Projekt „Aqua-Kitas“ beteiligen.
Die Ausbildung der Fachkräfte wird durch die Stiftung Deutschland Schwimmt organisiert. Die Teilnehmenden erarbeiten sich die Theorie durch ein flexibles Selbststudium, auf das ein Praxiswochenende und die praktische Prüfung folgen. Während ihrer Ausbildung lernen sie unter anderem, wie sie die Basiskompetenzen spielerisch vermitteln können, wie eine Musterstunde aufgebaut ist und wie sie mit Notfallsituationen im Wasser umgehen. Für die Fachkräfte ist die Ausbildung kostenlos. Die Teilnahme an der Ausbildung steht darüber hinaus auch Fachkräften von Kitas frei, die keine Förderung für Aqua-Kitas in Anspruch genommen haben.
Cannabis und Jugendliche: Eltern erhalten Unterstützung
Seit der Legalisierung von Cannabis für Volljährige im letzten Jahr stehen Eltern vor neuen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen Mecklenburg-Vorpommern (LAKOST MV) mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums einen umfassenden Flyer veröffentlicht, der Eltern dabei hilft, Warnsignale zu erkennen und Unterstützung anzubieten.
„Das Durchschnittsalter für den ersten Cannabiskonsum liegt leider bei 14 Jahren. Der Konsum kann langfristige Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit haben. Der Flyer informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Risiken des Cannabiskonsums für Jugendliche und gibt wertvolle Hinweise, wie Eltern reagieren können, wenn sie bei ihrem Kind Anzeichen dafür vermuten“, erläuterte Gesundheitsministerin Stefanie Drese die Hintergründe.
Der Cannabis-Elternflyer ist kostenlos bei der LAKOST MV bestellbar.
Darüber hinaus hat die LAKOST vor wenigen Tagen eine Citycards-Aktion zum Thema Cannabis gestartet. In Rostock, Schwerin, Wismar, Greifswald und Stralsund werden in den teilnehmenden Kneipen und Einrichtungen insgesamt 48.000 Postkarten verteilt, die zum Schmunzeln und Überdenken des Cannabiskonsums insbesondere im jungen Alter nachdenken sollen.
Zeugnissorgentelefon ist geschaltet
Die Hotline ist ein Angebot des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen jeweils eine Woche vor und eine Woche nach der Zeugnisausgabe mit Rat und Hilfe bei allen Fragen rund um das Zeugnis zur Verfügung, ob es dabei um den Umgang mit Enttäuschung und Ängsten oder um Konflikte in der Familie geht. Schülerinnen und Schüler können auch Tipps erhalten, wie sie ihre Leistungen verbessern.
Die telefonische Beratung ist vom 27. Januar 2025 bis 7. Februar 2025 unter der Nummer 0385 588 7987 (montags bis freitags und auch am Samstag, 1. Februar 2025), jeweils in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
Bewerbung zum Deutschen Kita-Preis
Bis zum 7. März sind Kitas und lokale Bündnisse aus ganz Deutschland dazu aufgerufen, sich für den Deutschen Kita-Preis 2025 zu bewerben. Auch Netzwerke Frühe Hilfen können teilnehmen. Die Bewerbung erfolgt ab sofort online über das Bewerbungsportal des Deutschen Kita-Preises.
Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien verliehen: „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“. In diesem Jahr ist der Deutsche Kita-Preis mit insgesamt 110.000 Euro dotiert. Die Initiatoren rufen außerdem dazu auf, Kitas oder lokale Bündnisse für den Preis vorzuschlagen und zum Mitmachen zu ermutigen. Das ist bis zum 28. Februar möglich.
Der Deutsche Kita-Preis wird jährlich vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern verliehen. Er würdigt seit 2018 die engagierte Arbeit von Kitas, Initiativen, Netzwerken und Bündnissen, die sich auf kommunaler Ebene dafür einsetzen, dass Kinder bestmöglich aufwachsen können.