Lesekompass für Kinder und Jugendliche

Jedes Kind liebt gute Geschichten! Es kommt oft nur darauf an, dass man die richtigen findet. Um dabei zu helfen, den Durchblick zu behalten, wird jedes Jahr der Lesekompass verliehen. Damit werden Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet, die garantiert Lesespaß bringen! Eine unabhängige Jury mit Fachleuten aus Kita, Bibliothek, Schule, mit Buchbloggern und Medienexperten schaut sich die Neuerscheinungen genau an und stimmt dann für die besten ab. Das Besondere: Auch die Kinder kommen in drei eigenen Jurys selbst zu Wort: Kita-, Kinder- und Jugendjury dürfen mitbestimmen. Prämiert werden jeweils Neuerscheinungen, die im Zeitraum zwischen zwei Leipziger Buchmessen auf den Markt gekommen sind.

Stöbern Sie den Liste der ausgezeichneten Bücher für die Altersspannen 2 – 6 Jahre / 6 – 10 Jahre / 10 – 14 Jahre…

Landeszootag am 29. Juli

Die Landesregierung und der Landeszooverband laden am 29. Juli 2022 zum Landeszootag ein. Wie schon in den beiden Vorjahren ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern bis zu einem Alter von 14 Jahren frei.

An der Aktion beteiligen sich die folgenden dem Landeszooverband angehörigen Zoos und Tierparks:

  1. Tropenzoo Bansin
  2. Tiererlebnispark Müritz (Grabowhöfe)
  3. Heimattierpark Greifswald
  4. Tierpark Grimmen
  5. Natur Erlebnispark Gristow
  6. Wildpark-MV (Güstrow)
  7. Haus- und Nutztierpark Lelkendorf
  8. Erlebnis Vogelpark Marlow
  9. Tiergarten Neustrelitz
  10. Zoologischer Garten Rostock
  11. Zoologischer Garten Schwerin
  12. Zoo Stralsund
  13. Wildlife Usedom (Trassenheide)
  14. Tierpark Uckermünde
  15. Müritzeum (Waren)
  16. Meeresmuseum Stralsund
  17. Tierpark Wismar
  18. Familientierpark Wolgast Tannenkamp

Helpline Ukraine unterstützt geflüchtete Familien

Mehr als 700.000 Menschen sind bislang vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland geflohen, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Seit dem 1. Juni bietet ihnen die Helpline Ukraine kostenlose Telefonberatung bei allen Sorgen, Problemen und Themen, die sie bewegen. Unter der Tel.-Nr. 0800-500 225 0 ist die Helpline montags bis freitags zwischen 14 und 17 Uhr zu erreichen; die Beratung erfolgt in ukrainischer und russischer Sprache und ist vertraulich. Helpline Ukraine ist ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit Nummer gegen Kummer e.V. und mit Unterstützung der Deutschen Telekom.

Der Dachverband Nummer gegen Kummer e.V. übernimmt die Planung, Organisation und Umsetzung der Sonderrufnummer und bewirbt sie in ukrainischer und russischer Sprache.

Weitere Informationen finden Sie auf www.nummergegenkummer.de.

Ich kann was! Ausschreibung 2022

Mit der bundesweiten Initiative  „Ich kann was!“ unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen aus benachteiligtem Umfeld Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Unter dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt“ werden verstärkt Vorhaben unterstützt, die einen kreativen und zugleich reflektierten Umgang mit Medien und der digitalen Welt fördern. Kinder und Jugendliche sollen so handlungsorientiert die souveräne Anwendung digitaler Werkzeuge erlernen.

Jährlich stellt die Stiftung rund 600.000 Euro bereit. Einzelne Projekte unterstützt sie mit bis zu 10.000 Euro. Die Telekom Stiftung fördert Vorhaben in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, um übergreifende Veränderungen und geeignete Rahmenbedingungen medienpädagogisches Arbeiten zu schaffen. Dies betrifft beispielsweise die technische Grundausstattung oder auch finanzielle Unterstützung für Fortbildungen.

Zurzeit läuft die diesjährige „Ich kann was!“-Ausschreibungsphase. Bis zum 30. Juni 2022 können Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit ihren Förderantrag über das Online-Antragsportal einreichen.

 

Pubertät – „Ist es nur eine Phase?!“

In diesem Blogartikel haben wir uns auf die Suche nach ein paar Tipps für Eltern von pubertierenden Jugendlichen gemacht und sind dabei auch darauf gestoßen, dass es wichtig und sinnvoll sein kann, so einiges mit Humor zu nehmen.

Was heißt denn eigentlich genau „in der Pubertät sein“?

Eine genaue Zeitspanne für die Pubertät ist schwer zu nennen: bei Mädchen beginnt sie in der Regel eher als bei Jungen. Doch insbesondere zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr sind die meisten Kinder bzw. Jugendlichen mitten drin in der Pubertät. Sie ist geprägt von körperlichen Veränderungen wie Wachstum und dem Ausreifen der Geschlechtsorgane – aber auch von Stimmungsschwankungen.

Es gibt Verhaltensweisen die kommen Ihnen als Eltern von pubertierenden Kindern sicherlich bekannt vor:
… keine Lust auf nichts (rumgammeln, chillen „keinen Bock“)
… unfreundlich sein, sich „komisch“ zu kleiden, Internet, Handy, etc…
… alle anderen – insbesondere die Eltern – sind peinlich, uncool und doof…
… Familienausflüge sind „SOO langweilig und unnötig“
… an einem Tag so, am anderen Tag so…
… Scheinbares Interesse am Streiten bzw. Konflikte
… Kommunikation per WhatsApp, „Grunzen“ oder Kopfschütteln als Antwort

Jugendliche in der Pubertät stoßen ihre Eltern vor den Kopf und brauchen sie trotzdem. Für Väter und Mütter bedeutet das manchmal eine anstrengende Gratwanderung.

„Das Pubertier“

Wer von Ihnen hat schon einmal von dem Buch „Das Pubertier“ gehört? Der Autor Jan Weiler beschreibt darin auf humorvolle Art und Weise – aus Sicht eines Vaters mit seiner pubertierenden Tochter – was Eltern, und auch die Jugendlichen selbst, durchmachen. Und damit spricht er vielen (entnervten) Eltern aus der Seele.
Damals habe man noch „…jeden Milchzahn als Meilenstein gefeiert. Doch irgendwann mutieren die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren“ – so lautet der Text auf der Rückseite vom ersten Band von Jan Weilers Buchreihe.

Eltern stellen sich oft die Frage, ob sie eigentlich dieselbe Sprache sprechen als ihr pubertierendes Kind. Ein ungeduldiges Zetern, Schimpfen und Kreischen prallt ergebnislos an den Jugendlichen ab. Jan Weiler beschreibt es folgendermaßen in seinem Buch „die Kommunikation scheint ohnehin phasenweise unmöglich, denn das Hirn ist wegen Umbaus vorübergehend geschlossen. Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein erwachsenes Wesen voller Güte und Vernunft. Man muss nur Geduld haben, bis es sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat.“ Das Zauberwort heißt Empathie… Empathie ist nichts anderes als die menschliche Fähigkeit, sich auf der Basis von Selbsterkenntnis in andere Menschen hineinzuversetzen und nachzuempfinden, was sie fühlen. Klingt leichter als es tatsächlich ist.

Mädchen lehnt mit geschlossenen Augen den Kopf an die Tafel

Wie erhalte ich mir den Zugang zu meinem Kind?

Gespräche zwischen Eltern und Kindern funktionieren dann am besten, wenn die Kinder echtes Interesse spüren. Bei der typischen Frage „Na, wie war’s heute in der Schule?“ sei das eher nicht der Fall. Die Kinder merken schnell, ob die Eltern wirklich wissen wollen, wie es ihnen geht, oder ob sie vor allem an der Note in der Mathe-Schulaufgabe interessiert sind.

Familienberater Jan-Uwe Rogge hält Rituale für einen guten Weg, um miteinander im Gespräch zu bleiben. Das kann die gemeinsame Mahlzeit ebenso sein wie der Spieleabend oder der Sonntagsspaziergang. „Dafür bleibt im Tagesablauf oft leider keine Zeit“, sagt der Erziehungsexperte. So ein Ritual muss nicht für alle Zeiten zementiert sein. Wenn die Jugendlichen „keinen Bock mehr“ auf den Spaziergang mit Mama und Papa haben, kann man ihn beispielsweise durch ein gemeinsames Abendessen ersetzen. „Nur ganz wegfallen lassen sollte man die Rituale nicht“, sagt Rogge.

Tipps für Eltern

Jeden Tag Streit und Geschrei – Sie können es nicht mehr hören? So schwer es in der Praxis oft auch ist: Durchatmen, kurz nachdenken und dann erst auf eine provokante Aussage zu antworten, nimmt einer Situation oft ihre Brisanz. „Man sollte nicht über jedes Hölzchen springen, das die Jugendlichen hinhalten“, sagt Erziehungsberater Ulrich Gerth. Den Eltern müsse klar sein: „Sie entscheiden, in welchen Konflikt sie hineingehen.“

Die Pädagogin und Familienbegleiterin Inke Hummel – selbst Mutter von 3 Teenagern – hat zur Lebensphase „Pubertät“ ebenfalls ein Buch geschrieben, in welchem sie erprobte Tipps für einen entspannten Umgang mit pubertierenden Heranwachsenden mit ihren Leser*innen teilt. Es trägt den Titel „Miteinander durch die Pubertät – gelassener begleiten, weniger streiten, in Kontakt bleiben“.

Inke Hummels praktischen Tipps sind wohltuend hilfreich, stärken die Verbindung zwischen Eltern und Kind und funktionieren auch im turbulenten Familienalltag. Wie gehen Teenager trotz Gruppendruck stark ins Leben? Wie vermeidet man Konfliktsituationen und wie geht gutes Streiten?  Wie bleibt mein Teenager im Umgang mit Medien, Alkohol und Drogen verantwortungsbewusst? All diese und viele weitere Fragen klärt Inke Hummel und bietet damit Eltern eine wertvolle Unterstützung, deren Kinder gerade in die Pubertät starten oder bereits mittendrin stecken.

Auch wenn man es nicht immer merkt: „Pubertierende sind ein Geschenk“, findet Familienberater Rogge, „denn sie leben uns Veränderungen vor. Eltern können von ihnen, von ihrer Anarchie, ihrer Bereitschaft, sich zu verändern, auch lernen.“ Und Elisabeth Raffauf gibt zu bedenken: „Die Kinder sind nie so unverstellt wie in dieser Zeit. Eltern dürfen daran teilhaben.“

Internet-Guide für Eltern

Der Elternguide.online hilft Eltern ihre Kinder bei der Nutzung von Apps, Spielen, Websites und sozialen Netzwerken kompetent zu begleiten. Dazu gehören altersgerechte Informationen über die sichere Mediennutzung von Kindern, empfohlene Angebote und Möglichkeiten für den Jugendschutz. Die Plattform stellt außerdem aktuelle Medienphänomene und ihre möglichen Herausforderungen vor. Eltern erfahren, welche Rolle sie bei der Medienerziehung ihrer Kinder spielen können und welchen Einfluss Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben.

Ausschreibung Medienkompetenz-Preis MV 2022

Bildungsträger und Schulklassen, Freizeit- und Kindereinrichtungen, Vereine, Jugend- und Seniorengruppen sowie Einzelpersonen aus unserem Land können ab sofort ihre medienpädagogischen Projekte aus den Jahren 2020 bis 2022 online einreichen. Projekte aus allen Altersgruppen und allen Bereichen der Medienarbeit sind willkommen. Der Konzeptvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Es werden Preisgelder in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro vergeben. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2022.

Der Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2022 prämiert Medienbildungs-Projekte aus den Bereichen:

  • Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V)
  • Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V)
  • Nachgehakt (Vergabe: Ministerpräsidentin des Landes M-V)

Neue Initiative: #ich sehe was

Die beiden Redaktionen des Kinder- und Jugend-Filmportals und des Filmdienstes wollen mit der Initiative #ich sehe was vielfältige Impulse setzen für Eltern, Pädagog*innen und Erziehende, die auf der Suche nach qualitätsvollen Filmen für Kinder und Jugendliche sind.

Unter dem Motto „#ich sehe was“ entstehen in regelmäßigen Abständen Artikel, Interviews, Themendossiers und Filmlisten, die die Sparte des Kinder- und Jugendfilms nach neuen Themen und Trends durchforsten und die Bandbreite des weltweiten Filmschaffens für junge und junggebliebene Menschen von 5 bis 99 Jahren in all seiner Vielfalt abbilden.

Den Anfang machen – passend zur Bundestagswahl – Filme, in denen junge Menschen ins Geschehen der Welt eingreifen. Ab dem 29. September steht unter dem Titel „In unseren Händen“ auf beiden Portalen ein Dossier mit einem halben Dutzend Dokumentarfilmen zur Verfügung, in denen die jugendlichen Protagonist*innen der Filme Themen des Umweltschutzes oder der politischen Partizipation aufgreifen und zu ihrem Anliegen machen.

Neuer FLIMMO: Ratgeber für TV, Streaming & YouTube

Die FLIMMO-Broschüre gibt Empfehlungen, sich im deutschen Kinderfernseh-Dschungel, beim Streaming und bei YouTube zurechtzufinden. Versandt werden 1.300 FLIMMO-Exemplare an 22 Schulen im Land. Diese Aktion ist für die Eltern der Erstklässler*innen kostenlos.

FLIMMO erstrahlt mit dieser Ausgabe in neuem Orange. Aber nicht nur die Verpackung ist neu, sondern auch der Inhalt. Der Elternratgeber für TV, Streaming & YouTube wurde an den aktuellen Bedürfnissen von Eltern neu ausgerichtet. Dabei werden nun auch Inhalte jenseits des klassischen Fernsehens stärker unter die Lupe genommen. Eine Ampel zeigt, ob eine Serie, ein Film oder ein YouTube-Kanal für Kinder geeignet ist – oder warnt vor ungeeigneten Inhalten. Auch Altersangaben helfen dabei, das Richtige zu finden. Und es gibt pädagogische Einschätzungen zu Filmen, Serien und anderen Inhalten, die Kinder zwischen 3 und 13 Jahren gern sehen – ob im TV, auf Streaming-Plattformen, Mediatheken, YouTube oder im Kino.

Startschuss für Bewegungskampagne

Mit einer neuen Bewegungskampagne sollen Kinder und Jugendliche für Bewegung und Sport in der Gemeinschaft, vor allem in Vereinen interessiert und begeistert werden. Die Deutsche Sportjugend (dsj) im Deutschen Olympischen Sportbund setzt diese Offensive für einen Neustart des Kinder und Jugendsports nach Corona im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) um. Im Vordergrund der Kampagne stehen nationale Aktionstage. Der erste wird am 2. Oktober 2021 in Hamburg stattfinden. Ziel der dsj ist es, gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen möglichst viele Sportvereine zu motivieren, bundesweit Veranstaltungen rund um die Aktionstage durchzuführen, um viele Kinder und Jugendliche anzusprechen.

Weitere Information auf www.dsj.de/bewegungskampagne