Ferienkalender 2023

Jedes Jahr bringt der Landesjugendring einen Ferienkalender für MecklenburgVorpommern raus. Enthalten sind Angebote zahlreicher Träger in MecklenburgVorpommern, Deutschland und Europa. Alle Anbieter der im Kalender enthaltenen Freizeiten haben sich als öffentliche und freie Träger verpflichtet, die Anforderungen des Landesjugendrings für Kinder‐ und Jugendfreizeiten einzuhalten.

Der Ferienkalender bündelt eine Fülle verschiedenster Veranstaltungen, die in den Ferien stattfinden werden oder auch am Wochenende – entweder als Freizeit, Großveranstaltung oder als Workcamp. Es gibt unter den Veranstaltungen gute Bekannte, bei denen es die meisten gar nicht abwarten können sich anzumelden und es gibt anderes, was ganz neu ist und zum ersten Mal angeboten wird oder aus einem ganz anderen Grund plötzlich Eure Neugier weckt. Die Angebote in diesem Kalender sind so bunt und vielfältig, wie die Jugendverbandslandschaft in MV!

Schaut gern rein in den Ferienkalender 2023 für Mecklenburg-Vorpommern

Umfrage zur Kinder- und Jugendrehabilitation in MV

Mehr als jedes dritte Kind in Mecklenburg-Vorpommern ist chronisch krank (Quelle: Kinder- und Jugendreport 2019). Das belastet die Betroffenen sowohl in gesundheitlichen Belangen als auch in der sozialen Teilhabe und den alltäglichen Anforderungen in Kindergarten und Schule.

Aufgrund dieser Ergebnisse kommt den Angeboten der Kinder- und Jugendrehabilitation der Deutschen Rentenversicherung eine immer größere Bedeutung zu, indem sie gesundheitliche Einschränkungen in einem geschützten Rahmen ansprechen und einen gesundheitsförderlichen Umgang mit bestehenden Belastungen lehren. Ziel der Reha ist es, den betroffenen Kindern und Jugendlichen Wege zu einem gesunden Aufwachsen zu zeigen und ebenso die Möglichkeit einer späteren Erwerbsfähigkeit zu erhalten und zu fördern.

Um effektiv und bedarfsgerecht über die Reha-Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu informieren, möchten wir als Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e. V. Eltern zum aktuellen Wissensstand, zu Stolpersteinen und Wünschen auf dem Weg zur Kinder- und Jugendreha befragen. Die Bearbeitung des Fragebogens erfolgt freiwillig und anonym und dauert ca. 5 Minuten.

Zur Befragung

Schulen aufgepasst: Energiesparmeister 2023 gesucht

Der deutschlandweite Schulwettbewerb Energiesparmeister geht in die nächste Runde. Er zeichnet besonders effiziente, kreative und nachhaltige Projekte aus jedem Bundesland mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 50.000 Euro aus. Schüler und Lehrer aller Schulformen und Altersklassen können sich ab sofort bis zum 24. März 2023 bewerben.

Der Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und wird unterstützt durch das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“.

„Egal, ob eine Solarbank mit Lademöglichkeiten, der Austausch aller Leuchtmittel mit LEDs oder eine Verschattung des Lehrerparkplatzes mit Solarpaneelen: Schülerinnen und Schüler in ganz MV setzen sich bereits auf vielfältige Weise für ihre Umwelt ein. Dazu zählen Baumpflanzaktionen genauso wie beispielsweise Müllsammlungen, Abfalltrennungen, Solardächer, Plastik-Verzicht oder Schulgarten-Projekte. Der Wettbewerb ist bestens geeignet, um Klimaschutz voranzubringen und andere zum Mitmachen zu bewegen“, sagt Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern.

Eine Jury mit Experten aus Politik und Gesellschaft kürt nach Bewerbungsende das beste Projekt aus jedem Bundesland. Die Sieger erhalten die Auszeichnung „Energiesparmeister 2023“ sowie 2.500 Euro Preisgeld.

Zusätzlich lobt die LEKA MV erstmals einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis aus. Er zeichnet Projektideen und geplante Projekte im Bereich Energiesparen, Energieeffizienz sowie Erneuerbare Energien aus.

Bündnis für junge Generation gestartet

Die rund 22 Millionen Kinder, Jugendlichen und jungen Menschen in Deutschland wachsen in einer von Krisen geprägten Zeit auf. Viele fühlen sich durch die Inflation, den Krieg in der Ukraine, die Folgen der Pandemie und den Klimawandel verunsichert. Zusätzlich verstärkt sich bei jungen Menschen der Eindruck, ihre Bedürfnisse und Anliegen würden von Politik und Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen.

Bundesjugendministerin Lisa Paus hat deshalb zu einem breiten gesellschaftlichen „Bündnis für die junge Generation“ aufgerufen. Ziel ist es, die Anliegen junger Menschen stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Mehr als 130 Persönlichkeiten aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik sind der Einladung bereits gefolgt und haben die Gemeinsame Erklärung des Bündnisses unterzeichnet.

Durch die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung verpflichten sich die Bündnispartner*innen, mit eigenen Projekten dazu beizutragen, das Lebensgefühl und die Situation junger Menschen zu verbessern.

Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit

Mit dem Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit können Kinder und Jugendliche eigene Ideen umsetzen, Projektmittel beantragen und aktiv ihr Umfeld mitgestalten. Kommunen und Träger sind eingeladen, mitzumachen und junge Menschen zu unterstützen.

Kinder- und Jugendbeteiligung ermöglicht jungen Menschen, aktiv mitzuentscheiden, wie ihre Lebenswelt gestaltet werden soll. Dabei ist Kinder- und Jugendbeteiligung vielfältig und bunt: Die Einrichtung eines Bandprobenraums im Jugendclub, die Organisation eines Rhetorik-Camps von Schülervertreter:innen oder der Aufbau eines Grundlagencamp für kleinere Kinder durch junge Trainer:innen eines Fussballvereins. Bis zum eigenen Projekt sind es nur wenige Schritte von der Idee bis zur Umsetzung. Weitere Informationen über „Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“ und die Fördermöglichkeiten finden Sie unter www.das-zukunftspaket.de

Mit dem Zukunftspaket soll auch die psychische und mentale Gesundheit von jungen Menschen in den Fokus gerückt und mit einer weiteren Maßnahme gefördert werden. Die Bundesregierung wird in Kürze das Programm „Mental Health Coaches“ auflegen, das sich an Schulen präventiv für die gesundheitlichen Belange junger Menschen einsetzt.

Schulbox für Lehrkräfte

Die Folgen, die durch Corona-Pandemie, Angriffskrieg gegen die Ukraine und Klimawandel deutlich spürbar sind, führen aktuell zu Unsicherheiten und einer höheren psychischen Belastung bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Um die Beratungsangebote der „Nummer gegen Kummer“ bei Kindern und Jugendlichen bekannter zu machen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit Nummer gegen Kummer e.V. eine Schulbox erstellt. Die Schulbox beinhaltet Informationsmaterialien (Flyer, Poster, Infokarten, Sticker) zu den Beratungsangeboten der „Nummer gegen Kummer“. Lehrkräfte bekommen Anregungen an die Hand, wie sie den Umgang mit Sorgen und Probleme im Unterricht thematisieren können.

FLIMMO: Elternratgeber für TV, Streaming & YouTube

Die FLIMMO-Broschüre gibt Empfehlungen, sich im deutschen Kinderfernseh-Dschungel, beim Streaming und bei YouTube zurechtzufinden. Gerade zu Beginn der Schulzeit sind Eltern besonders interessiert an medienpädagogischen Themen und wünschen sich Tipps für die Medienerziehung. Vor allem die richtige Mediennutzung wirft in vielen Familien häufig Fragen auf. Daher hat der neugestaltete Elternratgeber FLIMMO die wichtigsten Informationen und Tipps zusammengestellt – zugeschnitten auf die Altersgruppe der Schulanfänger*innen.

15 Millionen Euro zusätzlich für Kinder- und Jugendarbeit

Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine belasten Kinder und Jugendliche sehr. Um sie mit Freizeit-, Begegnungs- und Bildungsangeboten zu unterstützen, stockt das Bundesjugendministerium die Mittel im Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ um 15 Millionen Euro auf. Die zusätzlichen Gelder stehen auch für Freizeit- und Bildungsangebote für ukrainische Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Geflüchtete junge Menschen können bereits an Freizeitangeboten der Kinder- und Jugendarbeit teilnehmen, nun kann das Angebot erweitert und ergänzt werden. Mit den zusätzlichen Mitteln können auch Schulungen für das pädagogische Personal zum Umgang mit Traumatisierten finanziert werden.

Außerdem stehen die Gelder zur Wieder- und Neugewinnung von ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern bereit sowie zur Förderung der Jugendleiterin- und Jugendleiter-Card (Juleica). Aufgrund der Corona-Pandemie fehlen den Verbänden und Vereinen ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, die die vielen zusätzlichen Maßnahmen durchführen.

Die Aufstockungen im Kinder- und Jugendplan erfolgen derzeit über die bundeszentralen Träger der Kinder- und Jugendarbeit.

NDR young Reporter gesucht

Als NDR young reporter produzieren die Jugendlichen mit NDR Journalist*innen ihre Geschichte – und der NDR veröffentlicht diese auf seinen Social-Media-Kanälen, im Fernsehen oder im Radio. Die Geschichten der Nachwuchs-Journalist*innen werden zur ARD-Themenwoche „WIR?! – Was die Gesellschaft zusammenhält“ gesendet. Das Projekt ist für junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren aus dem Norden. In den Herbstferien wird produziert – mit Redaktionen aus dem ganzen Norden und in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern – je nachdem wo die Bewerber*innen wohnen.

Interessiert? Dann bewerbt Euch beim NDR bis zum 6. September 2022!

Einblick in die Arbeit eines Sozialraumkoordinators Frühe Hilfen

Herr Masloboy was macht ein Sozialraumkoordinator Frühe Hilfen bzw. was sind Ihre Aufgaben?

Meine Aufgabe ist es für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis drei Jahre niedrigschwellige Zugänge zu präventiven Angeboten zu schaffen, um besonders Familien in herausfordernden Situationen unkompliziert zu unterstützen. Diese Unterstützung geschieht in Form von Beratungsgesprächen, Weitervermittlung in Angeboten oder dem Kontaktknüpfen mit anderen Fachkräften der Frühen Hilfen. Mein Aufgabengebiet beschränkt sich hierbei auf den Sozialraum Grimmen. Man muss als Sozialraumkoordinator Frühe Hilfen demzufolge wissen was es im Sozialraum für Unterstützungsangebote und wo es noch Bedarf gibt. Ich bekomme viele Anfragen und Anrufe, z. B. Wo finde ich das und das Angebot? Gibt es nicht noch einen Kurs zu dem und dem Thema? Oder, ich habe diese oder jene Problemlage… wo kann ich mir Unterstützung holen?

Sozialraumkoordinator der Frühen Hilfen

Neben der Netzwerkarbeit steht nun vor allem die sogenannte Lotsenfunktion der Sozialraumkoordinatoren im Vordergrund. Wir sind Ansprechpartner*innen für Schwangere und Eltern. Wir suchen und finden Unterstützungsangebote oder geben auch einfach nur entsprechende Informationen weiter – viele Sachverhalte können jetzt durch die Lotsenfunktion ganz unbürokratisch und präventiv geklärt werden, wodurch niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge geschaffen werden.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?

Der Job bringt es ja mit sich, dass man Menschen begegnet, mit Ihnen kommuniziert und Ihnen bei Ihrem Anliegen unter die Arme greift. Die Dankbarkeit die man erfährt ist sehr wertvoll. Die Arbeit ist sehr facettenreich und jede Beratung ist unterschiedlich. Zum Bespiel hatten wir im Monat Mai 2022 ca. 1.300 Besucher*innen im SOS-Familienzentrum Grimmen. Die Leute nutzen das Familienzentrum als Ort der Begegnung wo verschiedene Angebote aus der Kinder und Jugendhilfe zentralisiert sind. Es macht Sinn, dass die Frühen Hilfen in einem Familienzentrum angesiedelt sind, da sich viele Unterstützungspotentiale und Schnittstellen der Kinder- und Jugendhilfe unter einem Dach befinden. Wir haben hier täglich viele Fachkräfte aus den Bereichen der Gesundheitsfürsorge z. B. Physiotherapeuten oder Hebammen, die uns beständig mit ihrer Expertise weiterhelfen.

Was sind Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte?

Im Bereich der Frühen Hilfen ist es die Beratung von Eltern in den alltäglichen Herausforderung der Familie sowie anschließend die Weiterleitung in passgenaue Unterstützungssysteme. Derzeit spielt auch die Flüchtlingswelle eine wichtige Rolle. Die Ukraine Krise, wo Mütter mit vielen kleinen Kindern bei uns im Familienzentrum aufgefangen werden und versucht wird, diese gleich gut zu integrieren z. B. in Kita, Schule, Vereine etc. Die Regelangebote der Frühen Hilfen laufen wöchentlich weiter. So wie der Kinderwagentreff. Hier gibt es an vier verschiedenen Standorten (Grimmen, Barth, Ribnitz-Damgarten und Bergen auf Rügen) wöchentlich neuen Input von unseren Hebammen und den pädagogischen Fachkräften. Der Kinderwagentreff ist wie ein Austauschtreffen, wo auch schwerpunktmäßig verschiedene Themen integriert werden können, wie z. B. Ernährungs- oder Tragetuchberatung.

Wie bedeutsam ist eine sozialräumliche Organisation der Angebote/Projekte der Frühen Hilfen?

Es ist wichtig, immer ein Ohr an den Eltern zu haben oder auch mal einen Elternstammtisch durchzuführen, um den aktuellen Zeitgeist zu treffen. Ich bin kein Freund von Schreibtischkonzepten sondern bin stets daran Interessiert, was die Eltern so beschäftigt. Ich höre zu was gebraucht wird und welche Angebote erweitert oder neu initiiert werden müssen. Daraus entstand u. a. die Idee auch mal abends ein Angebot anzubieten, für ältere Kinder, in Form eines neuen Projektes „Stulle mit Brot“. Meine Kollegin Frau Andrea Dömer, welche auch viele andere Angebote der Frühen Hilfen bei uns im Haus durchführt, und ich treffen uns dann mit den Familien zum Abendbrot am gedeckten Tisch und hören zu!

Bei welchen Problemen helfen Sie den Familien am häufigsten?

Gesundheitsthemen bzw. –probleme sind bei den Familien sehr gefragt. Der Kinderwagentreff (läuft noch bis 31.12.2023) kommt sehr gut an und deckt viele Themen in diesem Bereich ab. Die Familien haben auch oft multiple Problemlagen, so dass gar nicht gesagt werden kann welche Sachverhalte gehäuft auftreten. Wir arbeiten mit Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden, Kinderkrankenschwestern, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten usw. zusammen, um den Familien bestmöglich zu helfen.

Stichwort Corona: Haben Sie das Gefühl, dass die Familien nun andere Bedarfe haben?

Andere Bedarfe an sich nicht. Bestimmte Problemlagen wurden jetzt bewusster bzw. intensiver wahrge-nommen. Wir mussten kreative Wege gehen in der Corona Zeit, um die Kontakte zu halten und zumindest einen kleinen Austausch untereinander zu gewährleisten. Wir haben dann so was wie „Walk and Talk“ ge-macht, wo sich Mütter und Väter anmelden konnten und wir dann spazieren gegangen sind und „Draußen beraten“ haben. Ein weiteres Angebot, was wir gut digital umsetzen konnten, was das Kochen für Babys. Es wurden einfache Gerichte gekocht und dabei gefilmt und anschließend das Rezept und das Video online gestellt. Das wurde insgesamt von den Familien sehr angenommen. Ca. 10 Videos wurden in diesem Format produziert.

Dieses Jahr hat das Familienzentrum mehr Geld von der Bundesstiftung Frühe Hilfen durch das Corona Aufholprogramm erhalten. Wir konnten dadurch ein weiteres Bewegungsangebot initiieren und durchführen. „Sport für die Lütten“ findet wöchentlich am Donnerstag von 15:30 Uhr-16:30 Uhr im Sportraum des SOS-Familienzentrum Grimmen statt.

Wo sehen Sie die Frühen Hilfen in 5 Jahren im Landkreis Vorpommern-Rügen?

Ich hoffe sehr, dass die konkreten Angebote der Frühen Hilfen in die Regelversorgung und damit auch in die Finanzierung mit reingenommen werden. Ich wünsche mir, dass wir noch stärker in den Köpfen der Kooperationspartner*innen aber auch in denen der Eltern verankert werden und dass sich noch mehr dem Thema Niedrigschwelligkeit gewidmet wird.

Vielen Dank für das Gespräch!

Lesen Sie hier gern das ausführliche Interview zwischen der FamilienInfo MV und Hannes Masloboy vom SOS Familienzentrum Grimmen!

 

Hintergrundinformation:
Im Landkreis Vorpommern-Rügen gibt es insgesamt fünf Sozialraumkoordinator*innen: Grimmen und Barth (SOS-Kinderdorf Vorpommern), Ribnitz-Damgarten (JAM GmbH), Rügen (KJFH) und Stralsund (VSP).

Die Frühen Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern umfassen verschiedene Unterstützungsangebote. Diese werden in Netzwerken Frühe Hilfen koordiniert. Hier arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Frühen Hilfen zusammen: Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Schwangerschaftsberatung, der Frühförderung und der Kinder- und Jugendhilfe und noch viele mehr. Die Fachkräfte tauschen ihr Wissen über ihre jeweiligen Angebote aus und stimmen diese aufeinander ab, um Sie als Familie bestmöglich unter-stützen zu können. Netzwerkkoordinator*innen steuern und begleiten die Vernetzungsarbeit in Ihren Landkreisen und kreisfreien Städten. An Frühen Hilfen sind alle föderalen Ebenen beteiligt: Der Bund stellt durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) die Netzwerke und die Psychosoziale Unterstützung von Familien sicher (§ 2 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz, KKG). Eine Vollfinanzierung bzw. Regelfinanzierung der Angebote bzw. Lotsen ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben nicht vorgesehen.