Neue Allianzen für Menschen mit Demenz in MV

Zum 1. Januar haben bundesweit 28 weitere Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz ihre Arbeit begonnen. Ihr Ziel ist es, Netzwerke vor Ort auf und auszubauen und Angebote umzusetzen. Damit ist die dritte Förderwelle im gleichnamigen Bundesprogramm des Bundesseniorenministeriums gestartet. Die neuen Allianzen ergänzen das bestehende Netzwerk der bisher geförderten 552 „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz.“ Unter den 28 neuen Standorten sind auch drei Orte aus MV: Greifswald, Rostock und Schwerin.

In den Lokalen Allianzen engagieren sich Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden und andere Organisationen. Gemeinsam schaffen sie vor Ort beispielsweise Sport- und Bewegungsgruppen, musikalische Angebote und Angehörigentreffen zur Förderung der sozialen Teilhabe oder sie realisieren Demenz Partner-Schulungen. Auch während der Corona-Pandemie sind die Lokalen Allianzen mit innovativen Angeboten aktiv.

Weitere Themen rund um die Pflege von Angehörigen finden Sie auch auf unserer Webseite.

Impf-Hotline und Corona-Merkblätter

Pressemitteilung vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Ab dem 22. November können Sie in Mecklenburg-Vorpommern Termine für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus in den Impfstützpunkten der Landkreise und kreisfreien Städte vereinbaren. Das Land hat dazu eine neue Telefonnummer geschaltet.

Unter der Nummer 0385/ 202 71 115 stehen zunächst gut 50 Mitarbeiter*innen montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr an der Hotline für Terminbuchungen zur Verfügung. Die Anzahl wird in den nächsten Tagen und Wochen noch erhöht.

Corona Merkblätter
Was muss ich tun, wenn bei mir eine Corona-Infektion festgestellt wurde? Was habe ich zu beachten als enge Kontaktperson eines COVID-19-Falls? Auf diese und weitere Fragen betroffener Bürger*innen bieten Merkblätter Antworten, die vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) und vom Verband der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst MV erarbeitet und zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt gibt es drei Merkblätter: für Infizierte, vollständig geimpfte oder genesene enge Kontaktpersonen und nicht oder unvollständig geimpfte bzw. nicht genesene Kontaktpersonen.

Da die Gesundheitsämter in der Regel nicht mehr über den Status als enge Kontaktperson informieren, ist die jeweilige Person selbstständig für die Einhaltung von Quarantäne-Maßnahmen verantwortlich.

Daten Stand: 22.11.2021

Berufenavi.de: So geht berufliche Orientierung heute

Wo soll es hingehen in Ausbildung und Beruf? Am 14. Oktober 2021 gaben Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Prof. Dr. Hubert Ertl, Forschungsdirektor und Ständiger Vertreter des Präsidenten im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), den Startschuss für ein brandneues Angebot. Berufenavi.de bietet allen Orientierung, egal, ob sie am Anfang ihrer Suche stehen, einen Teil des Weges schon hinter sich gebracht haben oder kurz vor dem Ziel stehen. Besucherinnen und Besucher können deshalb auf der Startseite zwischen drei Schwerpunkten wählen und sich „Erstmal orientieren“, die Abzweigung „Richtung Wunschberuf“ nehmen oder „Direkt zu den Ausbildungsangeboten“ navigieren.

Eltern in der Corona-Krise

Wie sind Familien in Deutschland bislang durch die Corona-Pandemie gekommen? Zwei repräsentative Befragungen von Eltern mit Kindern unter 15 Jahren aus dem Frühjahr 2020 und vom Jahresanfang 2021 zeigen die unterschiedlichen Erfahrungen von Eltern im Familienalltag, im Beruf und mit ihrer wirtschaftlichen Situation.

Zwei Allensbach-Befragungen offenbaren eine zunehmende Erschöpfung bei den Familien: 44 Prozent der Eltern zeigten sich im Februar 2021 entmutigt, weil die Pandemie so lange anhält. Die Belastungen für die Familien sind mit der Dauer der Krise gewachsen. Der Anteil der Eltern, die Stress dabei empfinden, sich neben Beruf und Haushalt noch um Kinderbetreuung und Schulunterricht zu kümmern, ist zwischen Frühjahr 2020 und Februar 2021 von 23 Prozent auf 42 Prozent angestiegen. Insgesamt erlebten im Februar 2021 59 Prozent der Eltern Belastungen, Stress und/oder Streit und Spannungen in Folge des Lockdowns, während es im Frühjahr 2020 noch 41 Prozent waren.

Stärkung der Medizinischen Hotline für mehr Kinderschutz

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) verlängert die Laufzeit des Projekts „Medizinische Kinderschutzhotline“ bis einschließlich Dezember 2024. Zudem steht die Hotline seit dem 01. Januar 2021 auch Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familiengerichte zur Verfügung. In einer externen Evaluation der Medizinischen Kinderschutzhotline wurde bestätigt, dass es einen anhaltend großen Beratungsbedarf bei den medizinischen Berufen zum Umgang mit einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gibt. 98,6 Prozent derjenigen, die sich an die Hotline wendeten, bewerteten die Beratung als hilfreich bis sehr hilfreich.

Rufnummer der Medizinischen Kinderschutzhotline: 0 800 / 19 210 00

Weitere Informationen unter www.kinderschutzhotline.de

Online-Partner-Geburtsvorbereitungskurs für Männer

Bei der Vorbereitung auf die Geburt und anschließende Elternschaft sehen sich auch Männer mit vielen Ängsten und Fragen konfrontiert. „Hey Papa – Der Partner-Geburtsvorbereitungskurs“ des Berliner Start-ups Keleya Digital-Health Solutions GmbH, liefert den werdenden Vätern online Antworten und Unterstützung in Form von Videos, Podcasts, Artikeln und hilfreichen Checklisten. Die Väter gGmbH hat diesen Kurs getestet und kann ihn gerade zu Zeiten von Corona sehr empfehlen.

Ein Hoch auf die Großeltern!

Am Muttertag in diesem Jahr fragte mich meine Tochter „Mama, warum gibt es eigentlich keinen Oma und Opa Tag?“. Ja, warum eigentlich nicht? Ich stellte fest, dass ich keine vernünftige Antwort auf ihre Frage geben konnte. Mir fielen viele gute Argumente für einen solchen Tag ein und kein einziges dagegen.

Oma und Enkelkind

Großeltern haben immer ein offenes Ohr und unendliche Geduld. Sie sind immer da, wenn man sie braucht. Ohne Großeltern könnte die Menschheit nicht existieren, und zwar nicht nur biologisch betrachtet, sondern auch im übertragenen Sinne. Großeltern sind das soziale, intellektuelle und kulturelle Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie haben für all das Zeit, für das die Eltern zu beschäftigt sind. Bereits Friedrich Nietzsche hat erkannt: „Man ist vielmehr das Kind seiner vier Großeltern als seiner zwei Eltern.“

Einfach „Danke“ sagen

Nie war es leichter als heute, die Großeltern anzurufen oder ihnen Nachrichten zukommen zu lassen. In der Hektik des Alltags vergessen wir das leider häufig. Auf unserer täglichen Prioritätenliste belegen die Aufmerksamkeiten, Gefälligkeiten und Liebenswürdigkeiten gegenüber den Großeltern die hinteren Plätze.

Also lasst uns den Oma- und Opa Tag am 12. November nutzen, um unseren Großeltern mal wieder ein herzliches Dankeschön zu sagen. Für die vielen gemeinsamen Stunden, die spannenden Geschichten, die leckeren Kekse und Kuchen, die Umarmungen… Oma und Opa sind für ihre Enkelkinder da -bedingungslos.

Nun können wir unter den aktuellen Corona Kontaktbeschränkungen leider nicht so einfach zu Oma und Opa fahren, sie in den Arm nehmen und Ihnen Danke sagen. Trotzdem sollte dieser Tag (auch oder gerade wegen der vielen negativen Schlagzeilen) nicht untergehen. Überlegt euch wie ihr Oma & Opa eine Freude machen könnt. Euch fällt da bestimmt etwas ganz Tolles und Individuelles ein.

Wir werden Großeltern – Sind wir jetzt alt?

Viele Großeltern fühlen sich auch mit Eintritt der Großelternschaft eigentlich noch nicht alt genug, um sich von nun an Oma oder Opa rufen zu lassen. Mit diesem Gefühl sind frisch gebackene Großeltern heute nicht allein – die meisten 50-Jährigen fühlen sich wie 40 und mit 60 steht man selbstverständlich noch mitten im Leben. Und trotzdem, wird man Oma oder Opa, stellt sich gewiss die Frage: Bin ich jetzt alt?

Die Mehrheit (45,6 Prozent) ist bei Geburt des ersten Enkelkindes im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, doch auch zwischen 40 und 50 ist es keine Seltenheit, dass die eigenen Kinder schon wieder Nachwuchs bekommen (36,0 Prozent). Eher ungewöhnlich ist es hingegen, schon vor dem 40. Geburtstag zur Oma oder zum Opa gemacht zu werden (2,9 Prozent) – bei Frauen ist dies allerdings ein klein wenig häufiger der Fall (4,1 Prozent). Jeder fünfte Großvater (20,5 Prozent) ist hingegen schon über 60 Jahre, wenn das erste Enkelkind geboren wird.

Anstelle sich jedoch mit dieser Frage nach dem Alter zu beschäftigen, ist es viel lohnender, sich die andere Seite der Medaille vor Augen zu führen: Junge und junggebliebene, aktive Großeltern können das Aufwachsen ihrer Enkel besonders intensiv miterleben, sind für Ausflüge und gemeinsame Urlaube zu haben und können zudem die jungen Eltern besonders gut entlasten.

In vielen Familien geht nichts ohne die Großeltern

Sagenhafte 21 Millionen Menschen in Deutschland haben heute Enkel, jede*r vierte*r ist also Oma oder Opa. Außerdem haben rund 58 Prozent aller Großeltern mindestens drei Enkel. Und zwar ziemlich lange. Die Soziologin und Altersforscherin Dr. Katharina Mahne sagt: „Großeltern und Enkel verbringen heute eine lange Lebensspanne miteinander, rund 20 bis 30 Jahre.“

In vielen Familien geht nichts ohne die Großeltern. Laut Deutschem Zentrum für Altersfragen helfen rund 30 Prozent aller Omas und Opas bei der Betreuung – im Schnitt gut acht Stunden jede Woche! „Sich ständig an die Lebenswelt der Kinder anzupassen, hält sie dabei selbst jung“, sagt Familienpädagogin Dr. Brita Schönwälder.

Also liebe Großeltern und Enkelkinder genießt die gemeinsame Zeit!

AWO Haus der Familie Neubrandenburg