Schwimmprojekt aus MV gewinnt Engagementpreis

Im Dezember wurde zum 15. Mal der Deutsche Engagementpreis in Berlin vergeben. Einen der begehrten Jurypreise erhielt der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Roten Kreuzes für sein Schwimmprojekt „Rette sich wer’s kann“.

Mit dem Programm „Rette sich wer’s kann – Schwimmen lernen im Kindergarten“ lernen Kinder in speziellen Kursen Baderegeln und wichtige Warnhinweise für Gewässer kennen. „Diese Aufklärungsarbeit kann in Mecklenburg-Vorpommern als einem der wasserreichsten Bundesländer Leben retten“, verdeutlicht Drese. Zudem werden Erzieherinnen und Erzieher von den Ehrenamtlichen Tutoren des DRK selbst zu Schwimmlehrerinnen und -lehrern weitergebildet. „Mit diesem Ansatz können die Mitarbeitenden in den Einrichtungen das Gelernte aus den zunächst ehrenamtlich gestemmten Kursen des DRK immer weitergeben“, so Drese.

MV kürt „Seniorenfreundliche Kommunen“

Beim Wettbewerb „Seniorenfreundliche Kommune“ erhielten insgesamt sieben Städte und Gemeinden Preise in drei Kategorien sowie einen Sonderpreis. Ausgezeichnet wurde in den Kategorien bis 3.000, bis 10.000 und über 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner (EW). Sozialministerin Drese bedankte sich zu Beginn der Veranstaltung für die Beiträge aus den Kommunen: „Die Bandbreite und Kreativität der Konzepte hat mich wirklich beeindruckt. Die Städte und Gemeinden zeigen, wie sich die baulichen und sozialen Möglichkeiten an die demografischen Entwicklungen in unserem Land anpassen können.“

Den 1. Platz in der Kategorie ab 10.000 EW belegte die Stadt Ludwigslust mit einem umfassenden seniorenpolitischen Gesamtkonzept. Dazu zählen der barrierearme Umbau des Stadtbildes, ein Bus-Shuttle und Aktionen wie eine Seniorensportwoche.

In der Kategorie 3.000 bis 10.000 EW gab es zwei erste Plätze. Neben dem Seebad Ueckermünde konnte die Gemeinde Plate die Jury überzeugen.

In der Kategorie bis 3.000 EW erhielten Hohenkirchen auf Platz 1 und die Gemeinde Warsow auf Platz 2 die Auszeichnung „Seniorenfreundliche Kommune“.

Der Sonderpreis wurde für besonderes Engagement des Seniorenbeirates für die Stadt Gadebusch ausgelobt.

Bewertet wurde von einer breiten Jury bestehend aus haupt- und ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern aus Landessozial- und Seniorenpolitik sowie aus Kommunen und der Hochschule Neubrandenburg. Neben Urkunden erhielten die Gewinner-Kommunen Preisgelder im Gesamtwert von 10.000 Euro.

Frau des Jahres 2024 gesucht

Jedes Jahr dankt die Landesregierung den Frauen in Mecklenburg-Vorpommern für ihr Engagement und ihre Leistungen. Gewürdigt werden diese Frauen seit dem Jahr 2019 mit der Auszeichnung „Frau des Jahres“. Auch im Jahr 2024 soll stellvertretend für die Frauen im Land eine „Frau des Jahres“ geehrt werden. „In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele starke und engagierte Frauen in allen Generationen. Sie leisten jeden Tag Großartiges in Beruf, Familie und Ehrenamt. Das verdient Wertschätzung und Anerkennung, nicht zuletzt mit der Einführung des 8. März als gesetzlichen Feiertag. Auch die Ehrung mit der Auszeichnung ‚Frau des Jahres‘ ist eine solche Anerkennung. Sie wird auch im kommenden Jahr wieder verliehen. Wir freuen uns über Vorschläge“, sagt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Voraussetzung ist, dass die vorgeschlagene Frau in Mecklenburg-Vorpommern wohnt oder in einer Einrichtung oder Organisation im Land beruflich oder ehrenamtlich aktiv ist. Vorschlagsberechtigt sind die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Vereine, Verbände und Parteien sowie alle Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Musterformblatt kann auf der Website des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz abgerufen werden.

Die namentlichen Vorschläge mit einer aussagekräftigen Begründung sowie einem kurzen Lebenslauf der vorgeschlagenen Person können bis einschließlich Montag, 30. Oktober 2023, per E-Mail oder Brief beim Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz eingereicht werden:

E-Mail: fraudesjahres@jm.mv-regierung.de

Ausbildung zum SeniorTrainer*in

Das Seniorenbüro Schwerin sucht aktuell noch Teilnehmer*innen für den neuntägigen Grundkurs zur Qualifizierung zur / zum seniorTrainer*in. Der Grundkurs mit Abschlusszertifikat bereitet auf ein selbständiges Engagement vor und richtet sich an Menschen, die auch nach ihrer Erwerbstätigkeit Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen und ehrenamtlich Projekte, Verbände, Initiativgruppen, Vereine unterstützen, beraten und begleiten wollen. Zur seniorTrainer-Qualifizierung gehören neben dem Grundkurs auch zusätzliche Weiterbildungsveranstaltungen, die durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport M-V gefördert werden, sowie die fachliche Begleitung im Engagement durch Agenturen.

Weitere Informationen und Anmeldungen im Seniorenbüro Schwerin, Telefon: 0385 – 5574962 oder per E-Mail Seniorenbuero_Schwerin@t-online.de

6. Deutscher Kita-Preis verliehen

Zwanzig Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung aus zwölf Bundesländern wurden für ihr herausragendes Engagement mit der Verleihung des Deutschen Kita-Preises 2023 in Berlin gefeiert. Das Bundesfamilienministerium, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und weitere Partner*innen verleihen die begehrte Auszeichnung an fünf Kitas und fünf Bündnisse für ihre außergewöhnliche Leistung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung. Der erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ und damit 25.000 Euro Preisgeld gehen an die Kita Heide-Süd in Halle, Sachsen-Anhalt. In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ belegt das niedersächsische Bündnis AG Nordstadt aus Hildesheim den ersten Platz.

Einblick in die Arbeit einer Ehrenamtskoordinatorin

Diese und noch weitere Fragen beantwortet das folgende Interview, welches die FamilienInfo MV mit der Ehrenamtskoordinatorin, Frau Kathleen Kleist vom DRK-Kreisverband Neubrandenburg e.V., aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, geführt hat.

Stellen Sie sich bitte einmal kurz vor:

Guten Tag, mein Name ist Kathleen Kleist und bin gelernte Bankkauffrau. Seit 2005 bin ich im DRK Kreisverband Neubrandenburg e.V. und seit 2010 dort als Ehrenamtskoordinatorin für die Region Neubrandenburg und Umland tätig.

Was sind die Aufgaben einer Ehrenamtskoordinatorin?

Ehrenamtliche zusammenzubringen und zu beraten, am Ehrenamt interessierten Menschen Türen zu öffnen sowie für Vereine und Initiativen die Möglichkeiten der Vernetzung zu bieten, sind wichtige Bestandteil meiner Arbeit. Das Aufgabenfeld ist sehr vielseitig und bietet eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Ehrenamtskoordination. Von der Planung und Koordination ehrenamtlicher Arbeit, Beratung und Unterstützung zum Thema Ehrenamt, Erschließung neuer ehrenamtlicher Aufgabenfelder, Brückenbauer zwischen Haupt- und Ehrenamt, Unterstützung bei der Einarbeitung neuer Ehrenamtlicher sowie ein würdiges Verabschiedens eines Ehrenamtlichen, die Mitgestaltung in Netzwerken rund um das Thema Engagement und Angebote zur Präsentation von Vereinen, Verbänden und Initiativen sind ein Ausschnitt aus den Alltag eines Ehrenamtskoordinators.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?

Was mich immer wieder freut, ist wenn Menschen, denen ich eine ehrenamtliche Tätigkeit vermittelt habe, zu mir kommen und sich bedanken das wir gemeinsam ein Engagement gefunden haben, mit dem sie glücklich sind. Aber auch der Kontakt mit Menschen, im Allgemeinen, macht die Arbeit für mich interessant und attraktiv.

Wer sind im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wichtige Partner*innen fürs Ehrenamt?

Es gibt in unserem Landkreis ein vielfältiges Angebot zum Thema Ehrenamtsstrukturen. Die Ehrenamtsstiftung MV, auch wenn sie ihren Sitz nicht in unserem Landkreis hat, ist ein wichtiger und hilfreicher Partner. Aber auch ehrenamtlichen Vereine die in Netzwerken zusammenkommen stellen eine große Säule zur Unterstützung untereinander dar. Besonders hervorzuheben sind auch Spender und Sponsoren, die mit ihrem Zutun so manches Projekt voranbringen. Aber auch Arbeitgeber können ein guter Partner sein, indem sie die ehrenamtlichen Tätigkeiten und Einsätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u.a. durch großzügige Freistellungen von beruflichen Verpflichtungen fördern. Zu guter Letzt unterstützen der Landkreis sowie Gemeinden und Kommunen das bürgerschaftliche Engagement in unserem Landkreis.

Wie sehen Sie die zukünftige Rolle des Ehrenamts?

Das Ehrenamt ist gerade im Wandel. Viele Menschen möchten sich gerne engagieren, aber nicht wie in der Vergangenheit „ein Ehrenamt das ganze Leben“, sondern eher projektbezogen und kurzfristig. Dies stellt ehrenamtliche Vorstände vor einer großen Herausforderung.

Welche Fragen werden Ihnen am häufigsten gestellt?

Wo kann man sich engagieren?
Wie viel Zeit muss ich für ein Ehrenamt einplanen?
Gibt es eine Aufwandsentschädigung?
Brauche ich besondere Vorkenntnisse?
Aber auch Fragen rund um den Versicherungsschutz werden oft gestellt.

Junge Frau bringt älteren Frau den Einkauf an die Haustür

In Mecklenburg-Vorpommern ist fast jede*r Dritte ehrenamtlich engagiert.

Haben Sie das Gefühl, dass sich das Ehrenamt verändert hat seit Corona?

Ich denke Corona hat in allen Bereichen seine Spuren hinterlassen. So auch im Ehrenamt. Einige Engagierte haben sich durch die Beschränkungen der Pandemie anderweitig orientiert. Aber eine Vielzahl von Engagierten ist während und auch nach Corona ihrem Engagement treu geblieben.

Was sind die EhrenamtsMessen?

Es gibt in Neubrandenburg sowie in unserem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vielfältige Mög-lichkeiten, sich zu engagieren. Besonders viele Menschen üben beispielsweise ein Engagement in den Bereichen Sport, Bewegung, Soziales, Gesundheit, Kindergarten und Schule aus. Über die Angebotsvielfalt ehrenamtlicher Betätigungsfelder kann man sich auf den alljährlichen Ehrenamtmessen in allen Regionen unseres Landes informieren.

Wo sehen Sie das Ehrenamt in 5 Jahren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte?

Ein wichtiger Zukunftsfaktor wird der demografische Wandel sein. Das bedeutet, dass immer weniger Menschen da sind, die sich engagieren könnten. Schon jetzt haben wir in vielen ehren-amtlichen Bereichen ein Nachwuchsproblem und ich befürchte, dass sich diese Problematik in 5 Jahren noch weiter verstärkt. Deshalb möchte ich ein großes Dankeschön an alle Ehrenamtlichen richten, die sich mit voller Kraft, mit viel Herz und Freude engagieren.

Vielen Dank für Ihre Arbeit & das Gespräch!

Fortsetzung der Ehrenamtstour

Die gemeinsame Ehrenamtstour des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß mit der Ehrenamtsstiftung MV und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt wird im September fortgesetzt. Unter dem Motto „Engagiert für Engagierte“ sind Ehrenamtliche eingeladen, die Beratungs- und Unterstützungsangebote der drei Akteure besser kennen zu lernen und in einen regen Austausch von Erfahrungen und Ideen zu treten. Starttermin ist Donnerstag, der 1. September, um 18.00 Uhr in Woggersin. Danach folgen am 12. September um 18.00 Uhr Schloss Stolpe auf Usedom und am 23. September um 18.00 Uhr das Gutshaus Bobbin in Behren-Lübchin.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zur den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf folgender Website: https://www.ehrenamtsstiftung-mv.de/veranstaltungen/ehrenamtstour/.

CHILDREN Jugend hilft! Fonds

Über den CHILDREN Jugend hilft! Fonds können Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren jährlich bis zu 2.500 € Fördergelder für ihr soziales, politisches oder ökologisches Projekt beantragen. Gleichzeitig kann man auch am deutschland­weiten Wettbewerb teilnehmen und sich so als eines von acht Sieger­projekten für ein fünftägiges Engagement-Camp in Berlin qualifizieren!

Der CHILDREN Jugend hilft! Wettbewerb zeichnet die acht beispielhaftesten Projekte von Kindern und Jugendlichen aus. Alle Projekte, die bei uns Gelder beantragt haben, nehmen automatisch am Wettbewerb teil. Bewerbungen sind immer bis zum 15. März jeden Jahres möglich. Neben einer großen Preisverleihung winkt die Teilnahme am CHILDREN Jugend hilft! Camp. Das ist ein fünf­tägiger Aufenthalt in Berlin. Die sieben Sieger­projekte nehmen an Workshops zu Themen wie Fundraising und Projekt­management teil.

Equal Care Day am 1. März

Sorgearbeit ist ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft, läuft aber in ihrer Wirksamkeit unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung. Das will der Equal Care Day ändern. Mit einem jährlichen Aktionstag am 29. Februar (1. März) macht die gleichnamige Initiative seit 2016 auf die mangelnde Wertschätzung und ungerechte Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam. Unter dem Titel „Wege in eine fürsorgliche Demokratie“ wirbt sie in diesem Jahr mit einer zweitägigen Veranstaltung in Bonn für eine gerechtere Rollenverteilung und eine faire Bezahlung. Ziel aller ECD-Aktionstage ist, die Sorgearbeit aus der Nische des unsichtbaren Engagements herauszuholen und Politik und Gesellschaft dafür zu gewinnen, Care-Arbeit neu zu gewichten.

Kinder betreuen, Angehörige pflegen, sich um den Haushalt kümmern – wer macht es und wer trägt die Verantwortung dafür? Im professionellen Bereich sind über viermal mehr Frauen als Männer in der Fürsorge tätig, dort dann meist im Niedriglohnsektor oder in der Schattenwirtschaft. Spätestens im Alter wird diese unfaire Verteilung und Bezahlung von Care-Arbeit sicht- und spürbar: Menschen, die in Care-Berufen arbeiten, riskieren Altersarmut. Und auch im Privaten sieht es nicht wirklich besser aus, Care- oder Fürsorge-Arbeit gilt traditionell noch immer als „frauentypisch“ und wird als persönliche Entscheidung betrachtet und als unentgeltliche Leistung herabgesetzt. Der Equal Care Day steht deshalb nicht nur für mehr Wertschätzung sondern auch für eine faire Verteilung von Sorgearbeit.

Der jährliche Equal Care Day-Aktionstag ist kein „Heute-putzt-mal-der-Mann-Gedenktag“, sondern wirbt dafür, dass jeder Tag ein Equal Care Day wird. Ziel ist es, die Fürsorge-Arbeit aus der Nische des unsichtbaren Engagements herauszuholen und Politik und Gesellschaft dafür zu gewinnen, die unterschiedlichen Bereiche von Care-Arbeit ernst zu nehmen und neu zu denken: Haushalt, Erziehung, Betreuung und Pflege, beruflich und privat, im Unternehmen, Fürsorge, Selbstsorge und Umweltschutz, von der Geburt bis zum Tod muss neu – und damit besser – gewichtet und wertgeschätzt werden.

Der Equal Care Day findet jährlich am 29. Februar und in Nicht-Schaltjahren am 1. März statt. Das Datum liegt bewusst auf einem Tag, der – wie die Care-Arbeit selbst – nicht immer sichtbar ist.

Quelle: https://equalcareday.de/presse/#ecd-kompakt

Vier „EngagementGewinner“ aus MV

Gleich vier Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern haben den Förderpreis „EngagementGewinner“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt erhalten. Deutschlandweit sind 50 gemeinnützige Organisationen von der Bundesstiftung ausgezeichnet worden, die mit innovativen und inklusiven Ideen erfolgreich Engagierte und Ehrenamtliche gewinnen.

„Die weit überdurchschnittliche Anzahl der Preisträger aus unserem Bundesland zeigt: das Engagement udn Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern ist bunt, kreativ und vielfältig. Ich gratuliere allen Preisträgern. Besonders freue ich mich, dass vier herausragende Projekte aus unserem Land gewonnen haben“, würdigte Sozialministerin Stefanie Drese die Siegerinnen und Sieger. Alle Preisträger erhalten je 10.000 Euro.

Vier regionale Jurys (Nord, West, Ost, Süd) wählten aus 357 Einsendungen 40 Gewinner aus. Die ausgezeichneten Projekte aus MV in der Region „Nord“ sind:

  • Förderverein Dorf und Kirche Wrodow e. V.: Wrodow hat eine längere Tradition als Künstler-Dorf. Der Förderverein will den Aktionsradius noch vergrößern: Ein Kreativ-Coworking-Space ist neu eingerichtet sowie ein übergreifendes Konzept zur Nachwuchsgewinnung. Mit der Stadt Neubrandenburg plant der Verein Kooperationen mit der Jugendkunstschule, den umliegenden Kulturvereinen und Studierenden der Hochschule.
  • Power On e.V., Prebberebe: Dem Verein in einem kleinen Dorf bei Teterow gehören mittlerweile 60 junge Ehrenamtliche an. Er richtet zum Beispiel Camps mit bis zu 100 Kindern aus.
  • Rollkollektiv 4 Tore e.V., Neubrandenburg: In einer umgebauten Halle können auf einem Parcours mit allem, was Rollen hat – Skateboard, Inline-Skates, BMX-Räder – artistische Fahrten geübt werden. Zusammen mit einem anderen Projekt wurde zudem ein selbstverwaltetes Schülercafé eröffnet – Kinder, Jugendliche und deren Familien backen und planen Kuchenverkäufe, um sich selbst zu finanzieren.

Daneben haben bundesweit 7.500 Bürgerinnen und Bürger über die Preisträger der zehn Publikumspreise abgestimmt. Ein Publikumspreis ging an ein Projekt aus MV:

  • GreifBar, Greifswald: Im Greifswalder Ostseeviertel, einem Plattenbaugebiet, organisieren mittlerweile etwa 30 Ehrenamtliche für Bewohnerinnen und Bewohner eine Schnitzeljagd als „Schatzsuche“. Sie schreiben Geschichten, malen Bilder, bauen auf und wieder ab und schneiden Videos. Begonnen wurde das Projekt in den ersten Lockdownphasen der Corona-Pandemie. Die Vision ist der Aufbau einer lebendigen, funktionierenden Gemeinschaft.