17. Ehrenamtsmessen 2024

EhrenamtMessen rücken freiwilliges Engagement in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Dies schon seit 17 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern und verfolgt die Ziele:

  • Die Ehrenamtlichen können sich untereinander vernetzen und sich den Bürgerinnen und Bürgern bekannt machen.
  • Zum anderen ist sie ein Markt der Möglichkeiten für diejenigen, die auf der Suche nach einer Tätigkeit sind und die Engagement – Vielfalt nicht kennen, die es in unserem schönen Landkreis gibt. So können die Vereine neue Mitstreiter gewinnen.

Die EhrenamtMessen M-V werden durch das Deutsche Rote Kreuz organisiert. An fünf Veranstaltungsorten im Land – Waren (Müritz), Rostock, Wismar, Greifswald und Ludwigslust – soll den Besuchern ein vielfältiges und interessantes Angebot präsentiert werden.

Aussteller gesucht: Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit einem interessanten und kreativen Messestand von 10:00 bis 15:00 Uhr zu präsentieren, Erfahrungen untereinander auszutauschen und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger für die vielfältigen Möglichkeiten im Ehrenamt zu wecken.

Termine für 2024:

  • 02. März: Waren (Müritz) im Bürgersaal
  • 13.April: Rostock in der Jugenddorf Christophorus Schule
  • 27-28. April: Wismar im Rahmen der Hanseschau
  • 25.Mai: Greifswald im Maritimes Jugenddorfwerk Wieck
  • 15.Juni: Ludwigslust im Rahmen vom Lindenfest

Schwimmprojekt aus MV gewinnt Engagementpreis

Im Dezember wurde zum 15. Mal der Deutsche Engagementpreis in Berlin vergeben. Einen der begehrten Jurypreise erhielt der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Roten Kreuzes für sein Schwimmprojekt „Rette sich wer’s kann“.

Mit dem Programm „Rette sich wer’s kann – Schwimmen lernen im Kindergarten“ lernen Kinder in speziellen Kursen Baderegeln und wichtige Warnhinweise für Gewässer kennen. „Diese Aufklärungsarbeit kann in Mecklenburg-Vorpommern als einem der wasserreichsten Bundesländer Leben retten“, verdeutlicht Drese. Zudem werden Erzieherinnen und Erzieher von den Ehrenamtlichen Tutoren des DRK selbst zu Schwimmlehrerinnen und -lehrern weitergebildet. „Mit diesem Ansatz können die Mitarbeitenden in den Einrichtungen das Gelernte aus den zunächst ehrenamtlich gestemmten Kursen des DRK immer weitergeben“, so Drese.

Ausbildung zum SeniorTrainer*in

Das Seniorenbüro Schwerin sucht aktuell noch Teilnehmer*innen für den neuntägigen Grundkurs zur Qualifizierung zur / zum seniorTrainer*in. Der Grundkurs mit Abschlusszertifikat bereitet auf ein selbständiges Engagement vor und richtet sich an Menschen, die auch nach ihrer Erwerbstätigkeit Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen und ehrenamtlich Projekte, Verbände, Initiativgruppen, Vereine unterstützen, beraten und begleiten wollen. Zur seniorTrainer-Qualifizierung gehören neben dem Grundkurs auch zusätzliche Weiterbildungsveranstaltungen, die durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport M-V gefördert werden, sowie die fachliche Begleitung im Engagement durch Agenturen.

Weitere Informationen und Anmeldungen im Seniorenbüro Schwerin, Telefon: 0385 – 5574962 oder per E-Mail Seniorenbuero_Schwerin@t-online.de

Bewerbung für den Deutschen Nachbarschaftspreis

Die nebenan.de Stiftung zeichnet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal herausragendes ehrenamtliches Engagement mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis aus. Bis zum 13. Juli 2023 können sich nachbarschaftliche Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland bewerben und bis zu5.000 Euro gewinnen. „In unserem Land gibt es eine Vielzahl von bürgerschaftlich getragenen Projekten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn möglichst viele Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen und Kommunen sowie engagierte Gruppen oder lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbarschaften aus Mecklenburg-Vorpommern am Wettbewerb teilnehmen“, ruft Sozialministerin Stefanie Drese zur Bewerbung auf.

Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis soll nachbarschaftlichem Engagement mehr Sichtbarkeit gegeben werden und das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass lokale Gemeinschaften eine fundamentale Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft haben.

Nach Bewerbungsschluss am 13. Juli bewertet die nebenan.de Stiftung alle Bewerbungen und trifft eine Vorauswahl von bis zu sechs Projekten pro Bundesland. Die nominierten Projekte werden am 31. August 2023 auf der Webseite des Deutschen Nachbarschaftspreises bekannt gegeben.

Am 10. Oktober werden die Siegerprojekte der 16 Bundesländer auf der Webseite des Deutschen Nachbarschaftspreises bekannt gegeben. Die Ehrung der 16 Landessiegerprojekte sowie die Bekanntgabe der fünf Themensiegerprojekte erfolgt am 8. November 2023 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin.

Bewerbung und weitere Informationen unter: www.nachbarschaftspreis.de

Landesintegrationsbeauftragte lobt Integrationspreis aus

Die Integrationsbeauftragte des Landes MecklenburgVorpommern, Jana Michael, lobt in diesem Jahr zum ersten Mal einen Integrationspreis aus. Unter dem Motto „Zuhause in MV“ sind Vereine, Verbände und Organisationen aber auch Einzelpersonen dazu aufgerufen, sich bis zum 17. Juni 2023 mit ihrem Engagement im Bereich Integration zu bewerben.

Beteiligen können sich Vereine, Verbände, NGO’s und Migrant:innenorganisationen und Einzelpersonen. Auch Nominierungen durch Dritte sind möglich. „Indem wir zeigen, wir viel in MecklenburgVorpommern bereits für die Integration getan wird, setzen wir zeitgleich ein Zeichen gegen Spaltung und Hass,“ so Michael.
Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.

Der Preis solle laut Jana Michael auch aufzeigen, wie vielfältig das Engagement in Mecklenburg-Vorpommern sei. „Ob es die Nachhilfe im Schulunterricht ist, Hilfe bei Behördengängen oder die Organisation von Kultur- und Freizeitaktivitäten – jede und jeder kann sich mit ihrem Beitrag bewerben,“ betont Michael.

Über die Preisträger wird eine unabhängige Jury bestehend aus Politiker:innen und Wissenschaftler:innen entscheiden. Ausgelobt wird der Integrationspreis in den drei Kategorien „Hauptamt“, „Ehrenamt“ und „Einzelperson“ entscheiden. Die festliche Verleihung findet am 10. Juli im Goldenen Saal in Schwerin statt.

Bewerbungen können ab sofort über ein Formular an integrationsbeauftrage@sm.mv-regierung.de oder auf dem Postweg an: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport, Werderstraße 124, 19055 Schwerin eingereicht werden. Für Fragen zu den Voraussetzungen und Abläufen können sich Interessierte auch telefonisch unter 0385/58819091 an die Landesintegrationsbeauftragte wenden.

Ehrenamtmesse mit Teddy-Ambulanz

Erbsensuppe aus der Feldküche und eine Teddy-Ambulanz erwarten neben einer vielseitigen Präsentation der ehrenamtlichen Vereinslandschaft des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, die Besucher auf der 16. Ehrenamtmesse am Samstag, den 15. April 2023, im HKB Neubrandenburg und auf dem Marktplatz.

Sylvia Grimm, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport eröffnet die Ehrenamtmesse nach dem musikalischen Auftakt des Freien Fanfarenzug Neubrandenburg Stadt 1980 e.V., um 10.00 Uhr. Bis 15:00 Uhr können Besucher dann das Gespräch suchen oder einfach vorbeikommen und schauen, welche Projekte sie interessieren könnten. Zu sehen sind zum Beispiel Vereine aus der Blaulichtfraktion, Selbsthilfegruppen, Sportvereine, Rettungshundestaffel, das Sozial- und Finanzministerium, sowie Bereiche aus der Seniorenarbeit und viele weitere soziale Vereine und Initiativen. Zum ersten Mal wird dieses Jahr die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt vertreten sein.

Um Kindern die Angst vor einem Arztbesuch zu nehmen, organisiert ein medizinisches Teddy-Doc-Team die ärztliche Behandlung für Teddys, Puppen und allen anderen Plüschtieren.

Weitere Termine und Informationen zu den Ehrenamtmessen erhalten Sie HIER

Einblick in die Arbeit einer Ehrenamtskoordinatorin

Diese und noch weitere Fragen beantwortet das folgende Interview, welches die FamilienInfo MV mit der Ehrenamtskoordinatorin, Frau Kathleen Kleist vom DRK-Kreisverband Neubrandenburg e.V., aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, geführt hat.

Stellen Sie sich bitte einmal kurz vor:

Guten Tag, mein Name ist Kathleen Kleist und bin gelernte Bankkauffrau. Seit 2005 bin ich im DRK Kreisverband Neubrandenburg e.V. und seit 2010 dort als Ehrenamtskoordinatorin für die Region Neubrandenburg und Umland tätig.

Was sind die Aufgaben einer Ehrenamtskoordinatorin?

Ehrenamtliche zusammenzubringen und zu beraten, am Ehrenamt interessierten Menschen Türen zu öffnen sowie für Vereine und Initiativen die Möglichkeiten der Vernetzung zu bieten, sind wichtige Bestandteil meiner Arbeit. Das Aufgabenfeld ist sehr vielseitig und bietet eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Ehrenamtskoordination. Von der Planung und Koordination ehrenamtlicher Arbeit, Beratung und Unterstützung zum Thema Ehrenamt, Erschließung neuer ehrenamtlicher Aufgabenfelder, Brückenbauer zwischen Haupt- und Ehrenamt, Unterstützung bei der Einarbeitung neuer Ehrenamtlicher sowie ein würdiges Verabschiedens eines Ehrenamtlichen, die Mitgestaltung in Netzwerken rund um das Thema Engagement und Angebote zur Präsentation von Vereinen, Verbänden und Initiativen sind ein Ausschnitt aus den Alltag eines Ehrenamtskoordinators.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?

Was mich immer wieder freut, ist wenn Menschen, denen ich eine ehrenamtliche Tätigkeit vermittelt habe, zu mir kommen und sich bedanken das wir gemeinsam ein Engagement gefunden haben, mit dem sie glücklich sind. Aber auch der Kontakt mit Menschen, im Allgemeinen, macht die Arbeit für mich interessant und attraktiv.

Wer sind im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wichtige Partner*innen fürs Ehrenamt?

Es gibt in unserem Landkreis ein vielfältiges Angebot zum Thema Ehrenamtsstrukturen. Die Ehrenamtsstiftung MV, auch wenn sie ihren Sitz nicht in unserem Landkreis hat, ist ein wichtiger und hilfreicher Partner. Aber auch ehrenamtlichen Vereine die in Netzwerken zusammenkommen stellen eine große Säule zur Unterstützung untereinander dar. Besonders hervorzuheben sind auch Spender und Sponsoren, die mit ihrem Zutun so manches Projekt voranbringen. Aber auch Arbeitgeber können ein guter Partner sein, indem sie die ehrenamtlichen Tätigkeiten und Einsätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u.a. durch großzügige Freistellungen von beruflichen Verpflichtungen fördern. Zu guter Letzt unterstützen der Landkreis sowie Gemeinden und Kommunen das bürgerschaftliche Engagement in unserem Landkreis.

Wie sehen Sie die zukünftige Rolle des Ehrenamts?

Das Ehrenamt ist gerade im Wandel. Viele Menschen möchten sich gerne engagieren, aber nicht wie in der Vergangenheit „ein Ehrenamt das ganze Leben“, sondern eher projektbezogen und kurzfristig. Dies stellt ehrenamtliche Vorstände vor einer großen Herausforderung.

Welche Fragen werden Ihnen am häufigsten gestellt?

Wo kann man sich engagieren?
Wie viel Zeit muss ich für ein Ehrenamt einplanen?
Gibt es eine Aufwandsentschädigung?
Brauche ich besondere Vorkenntnisse?
Aber auch Fragen rund um den Versicherungsschutz werden oft gestellt.

Junge Frau bringt älteren Frau den Einkauf an die Haustür

In Mecklenburg-Vorpommern ist fast jede*r Dritte ehrenamtlich engagiert.

Haben Sie das Gefühl, dass sich das Ehrenamt verändert hat seit Corona?

Ich denke Corona hat in allen Bereichen seine Spuren hinterlassen. So auch im Ehrenamt. Einige Engagierte haben sich durch die Beschränkungen der Pandemie anderweitig orientiert. Aber eine Vielzahl von Engagierten ist während und auch nach Corona ihrem Engagement treu geblieben.

Was sind die EhrenamtsMessen?

Es gibt in Neubrandenburg sowie in unserem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vielfältige Mög-lichkeiten, sich zu engagieren. Besonders viele Menschen üben beispielsweise ein Engagement in den Bereichen Sport, Bewegung, Soziales, Gesundheit, Kindergarten und Schule aus. Über die Angebotsvielfalt ehrenamtlicher Betätigungsfelder kann man sich auf den alljährlichen Ehrenamtmessen in allen Regionen unseres Landes informieren.

Wo sehen Sie das Ehrenamt in 5 Jahren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte?

Ein wichtiger Zukunftsfaktor wird der demografische Wandel sein. Das bedeutet, dass immer weniger Menschen da sind, die sich engagieren könnten. Schon jetzt haben wir in vielen ehren-amtlichen Bereichen ein Nachwuchsproblem und ich befürchte, dass sich diese Problematik in 5 Jahren noch weiter verstärkt. Deshalb möchte ich ein großes Dankeschön an alle Ehrenamtlichen richten, die sich mit voller Kraft, mit viel Herz und Freude engagieren.

Vielen Dank für Ihre Arbeit & das Gespräch!

15 Millionen Euro zusätzlich für Kinder- und Jugendarbeit

Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine belasten Kinder und Jugendliche sehr. Um sie mit Freizeit-, Begegnungs- und Bildungsangeboten zu unterstützen, stockt das Bundesjugendministerium die Mittel im Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ um 15 Millionen Euro auf. Die zusätzlichen Gelder stehen auch für Freizeit- und Bildungsangebote für ukrainische Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Geflüchtete junge Menschen können bereits an Freizeitangeboten der Kinder- und Jugendarbeit teilnehmen, nun kann das Angebot erweitert und ergänzt werden. Mit den zusätzlichen Mitteln können auch Schulungen für das pädagogische Personal zum Umgang mit Traumatisierten finanziert werden.

Außerdem stehen die Gelder zur Wieder- und Neugewinnung von ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern bereit sowie zur Förderung der Jugendleiterin- und Jugendleiter-Card (Juleica). Aufgrund der Corona-Pandemie fehlen den Verbänden und Vereinen ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, die die vielen zusätzlichen Maßnahmen durchführen.

Die Aufstockungen im Kinder- und Jugendplan erfolgen derzeit über die bundeszentralen Träger der Kinder- und Jugendarbeit.

Fortsetzung der Ehrenamtstour

Die gemeinsame Ehrenamtstour des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß mit der Ehrenamtsstiftung MV und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt wird im September fortgesetzt. Unter dem Motto „Engagiert für Engagierte“ sind Ehrenamtliche eingeladen, die Beratungs- und Unterstützungsangebote der drei Akteure besser kennen zu lernen und in einen regen Austausch von Erfahrungen und Ideen zu treten. Starttermin ist Donnerstag, der 1. September, um 18.00 Uhr in Woggersin. Danach folgen am 12. September um 18.00 Uhr Schloss Stolpe auf Usedom und am 23. September um 18.00 Uhr das Gutshaus Bobbin in Behren-Lübchin.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zur den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf folgender Website: https://www.ehrenamtsstiftung-mv.de/veranstaltungen/ehrenamtstour/.

Vier „EngagementGewinner“ aus MV

Gleich vier Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern haben den Förderpreis „EngagementGewinner“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt erhalten. Deutschlandweit sind 50 gemeinnützige Organisationen von der Bundesstiftung ausgezeichnet worden, die mit innovativen und inklusiven Ideen erfolgreich Engagierte und Ehrenamtliche gewinnen.

„Die weit überdurchschnittliche Anzahl der Preisträger aus unserem Bundesland zeigt: das Engagement udn Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern ist bunt, kreativ und vielfältig. Ich gratuliere allen Preisträgern. Besonders freue ich mich, dass vier herausragende Projekte aus unserem Land gewonnen haben“, würdigte Sozialministerin Stefanie Drese die Siegerinnen und Sieger. Alle Preisträger erhalten je 10.000 Euro.

Vier regionale Jurys (Nord, West, Ost, Süd) wählten aus 357 Einsendungen 40 Gewinner aus. Die ausgezeichneten Projekte aus MV in der Region „Nord“ sind:

  • Förderverein Dorf und Kirche Wrodow e. V.: Wrodow hat eine längere Tradition als Künstler-Dorf. Der Förderverein will den Aktionsradius noch vergrößern: Ein Kreativ-Coworking-Space ist neu eingerichtet sowie ein übergreifendes Konzept zur Nachwuchsgewinnung. Mit der Stadt Neubrandenburg plant der Verein Kooperationen mit der Jugendkunstschule, den umliegenden Kulturvereinen und Studierenden der Hochschule.
  • Power On e.V., Prebberebe: Dem Verein in einem kleinen Dorf bei Teterow gehören mittlerweile 60 junge Ehrenamtliche an. Er richtet zum Beispiel Camps mit bis zu 100 Kindern aus.
  • Rollkollektiv 4 Tore e.V., Neubrandenburg: In einer umgebauten Halle können auf einem Parcours mit allem, was Rollen hat – Skateboard, Inline-Skates, BMX-Räder – artistische Fahrten geübt werden. Zusammen mit einem anderen Projekt wurde zudem ein selbstverwaltetes Schülercafé eröffnet – Kinder, Jugendliche und deren Familien backen und planen Kuchenverkäufe, um sich selbst zu finanzieren.

Daneben haben bundesweit 7.500 Bürgerinnen und Bürger über die Preisträger der zehn Publikumspreise abgestimmt. Ein Publikumspreis ging an ein Projekt aus MV:

  • GreifBar, Greifswald: Im Greifswalder Ostseeviertel, einem Plattenbaugebiet, organisieren mittlerweile etwa 30 Ehrenamtliche für Bewohnerinnen und Bewohner eine Schnitzeljagd als „Schatzsuche“. Sie schreiben Geschichten, malen Bilder, bauen auf und wieder ab und schneiden Videos. Begonnen wurde das Projekt in den ersten Lockdownphasen der Corona-Pandemie. Die Vision ist der Aufbau einer lebendigen, funktionierenden Gemeinschaft.