Erfahrungsortes im Digitalpakt Alter in Waren (Müritz)
Ab sofort ist das AWO-Kommunikationszentrum in der Schleswiger Straße 8 einer von bundesweit 250 Erfahrungsorten des DigitalPakt Alter. Im AWO-Kommunikationszentrum können Seniorinnen und Senioren zwanglos den Umgang mit Smartphone und Tablet einüben und digitale Anwendungen kennenlernen, die den eigenen Alltag erleichtern.
Der Erfahrungsort ermöglicht es älteren Menschen, die digitale Welt kennenzulernen und richtet sich besonders an technisch unerfahrene Seniorinnen und Senioren. Im wöchentlichen DigitalCafé beantworten Ehrenamtliche Fragen rund um Smartphone, Tablet und Notebook und geben Hilfestellung bei der Bedienung. Hierbei geht es um einen ersten Zugang und eine entspannte Atmosphäre. Das DigitalCafé findet jeden Donnerstag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr statt. Das Team von Ehrenamtlichen freut sich über weitere Unterstützende, die sich mit ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und einem offenen Ohr einbringen möchten. Zusätzlich gibt es regelmäßige Veranstaltungen zu Spezialthemen, bei denen die Wissensvermittlung im Vordergrund steht.
Kontakt:
AWO-Kommunikationszentrum:
Schleswiger Straße 8, 17192 Waren (Müritz)
Der Zugang ist barrierefrei
Annette Schattenberg
0174 / 624 15 49
ehrenamt@awo-mueritz.de
MV tritt DigitalPakt Alter bei
Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist am 5. Dezember gemeinsam mit den Ländern Baden-Württemberg, Bremen, Berlin und Sachsen-Anhalt dem DigitalPakt Alter beigetreten. „Das ist ein weiterer Schritt, um die Teilhabe der älteren Generation zu stärken“, so Sozialministerin Stefanie Drese.
Schon jetzt sind über 35 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern über 60 Jahre, Tendenz steigend. „Statistisch gehören sie damit zu der Altersgruppe, die bisher am wenigsten an der digitalen Transformation teilhat“, betonte Drese. Deutschlandweit sind insgesamt rund 7 Millionen ältere Menschen offline, bei den über 80-jährigen sind es Studien zufolge sogar 49 Prozent.
Viele Seniorinnen und Senioren geben an, das Internet auf Grund seiner Komplexität nicht zu nutzen oder darin keinen Nutzen zu sehen. „Dabei sind digitale Kompetenzen ein wichtiger Schlüssel zur Teilnahme am alltäglichen gesellschaftlichen Leben, zum Beispiel für Informationen zum öffentlichen Nahverkehr, den Ticketkauf im Kultur- und Freizeitbereich oder den einfacheren Kontakt zu Familie und Freunden etwa über Videotelefonie“, so Drese.
Drese: „Wir wollen ältere Menschen mit eigens auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Bildungs- und Beratungsangeboten an die Möglichkeiten der neuen Medien heranführen. Gemeinsam mit unseren seniorenpolitischen Landesprogrammen wird die aktive Mitwirkung im DigitalPakt Alter und der enge Austausch mit den beteiligten Akteuren hierzu künftig beitragen.“