Ausweitung Kinderkrankengeld

Als „wichtige Hilfe für Eltern und Sorgeberechtigte, die ihre Kinder in der Corona-Zeit zu Hause betreuen“, bezeichnet Sozialministerin Drese die geplante Verdopplung des Anspruchs auf Kinderkrankentage. Das entsprechende Gesetz soll  am 18. Januar in einer Sondersitzung vom Bundesrat beschlossen werden.

 

„Gesetzlich versicherte Eltern können somit im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, Alleinerziehende 40 statt 20 Tage“, verdeutlichte Drese. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf bis zu 90 Tage.

„Ganz wichtig: Der Anspruch besteht auch dann, wenn das Kind nicht krank ist, sondern pandemiebedingt zu Hause betreut wird, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde“, so Drese.

Deshalb ist in diesen Fällen auch keine Krankschreibung durch einen Arzt notwendig. Im Bedarfsfall reicht für Arbeitgeber und Krankenkasse eine Bescheinigung von Kita oder Schule.

Drese hob hervor, dass im Gesetzestext auch eine Anregung aus Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen wurde: „Kinderkrankengeld gibt es auch, wenn die Kita, wie in unserem Land offen ist, aber die dringende Empfehlung besteht, die Kinder nicht in die Einrichtung zu schicken.“

 

Voraussetzungen für den Erhalt sind, dass

  • sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind gesetzlich krankenversichert sind,
  • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

 

Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Die Regelung soll nach der Verabschiedung durch Bundestag und Bundesrat rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten.

Daten.Fakten.Trends – Familienreport 2020 veröffentlicht

Wie leben Familien heute? Wie ging es Familien im Corona-Lockdown? Wie haben sich Einkommen, Erwerbstätigkeit und Partnerschaftlichkeit in Familien entwickelt und wie steht es um die Familienfreundlichkeit der Unternehmen? Sind Familien in der Krise?

Antworten auf diese und andere Fragen bietet die 7. Ausgabe des Familienreports des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).„Familie heute. Daten.Fakten.Trends -Familienreport 2020“ informiert in Analysen und übersichtlichen Grafiken über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land. Der Familienreport ist ein Nachschlagewerk und Zahlen-Fundus.

Aufschluss darüber, wie es Familien im Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 erging, gibt die repräsentative Eltern-Corona-Befragung, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im April und Mai 2020 unter Eltern durchgeführt hat. Sie zeigt: Die Corona-Pandemie mit ihren Risiken, Ängsten und Beschränkungen hat insbesondere auch Familien vor große Herausforderungen gestellt und das Familienleben beeinflusst und verändert.

FLIMMO Weihnachtsspecial

Rund um Weihnachten wird im TV und auf Streaming-Plattformen wieder besonders viel geboten. Was eignet sich da für Kinder? Was sollten sie besser nicht sehen? Um Eltern bei der Auswahl zu unterstützen hat FLIMMO in einem Online-Special sehenswerte Filme und Serien rund um Weihnachten zusammengestellt. Ob Klassiker, Märchen oder Animationshits, für jedes Alter und die ganze Familie ist etwas dabei. Alle FLIMMO-Highlights an Weihnachten gibt es HIER.

 

Kreative Ideen für digitale Treffen

Das große Fest mit der Verwandtschaft, der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: All das wird es coronabedingt dieses Jahr nicht geben. Gerade für Kinder ist es frustrierend, dass liebgewonnene Traditionen und Rituale gar nicht oder anders stattfinden. Dank digitaler Möglichkeiten muss auch in Zeiten von Corona nicht ganz auf das Miteinander verzichtet werden. Viele lustige und kreative Ideen dazu gibt es ebenfalls bei FLIMMO.

Weihnachtszeit ist Familienzeit

Morgen, Kinder, wird’s was geben, morgen werden wir uns freun! Welch ein Jubel, welch ein Leben wird in unserm Hause sein!…

Weihnachten steht vor der Tür. In diesem Corona-Jahr ist so einiges anders als normalerweise. Ein Grund mehr sich eine gemütliche Weihnachtszeit zu gönnen.

Weihnachtsbaum

Das absolute Must-Do in fast jeder Familie ist das Plätzchen backen. Die Zutaten vermengen, den Teig kneten, die Plätzchen ausstechen und nicht zuletzt die gebackenen Kekse zu kleinen Meisterwerken verzieren: Plätzchenbacken gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu. Es gibt wohl kaum ein Kind, welches nicht gern die Ausstechförmchen schwingt. „Zucker, Milch und Mehl verrühren, zwischendrin einmal probieren…“ Mit dem Weihnachtsklassiker „In der Weihnachtsbäckerei“ macht es gleich doppelt so viel Spaß.

Zaubert euch magische Momente beim Märchen vorlesen. Kinder brauchen Märchen und hören die magischen Geschichten von Prinzessinnen, guten und bösen Feen, Königen und allerlei anderen Fabelwesen immer wieder gern, nicht nur zur Weihnachtszeit. Aber gerade jetzt, wenn es früh dunkel wird, sind Märchenstunden mit einer heißen Tasse Kakao oder Tee besonders schön.

Auch das gemeinsame Basteln gehört zur (Vor)Weihnachtszeit einfach dazu. Egal ob eine lustige Weihnachtskarte für Freunde und Familie, Weihnachtssterne für Oma und Opa, ein Winter-Fensterbild fürs Kinderzimmer oder den eigenen Christbaumschmuck – Hauptsache kreativ sein.

Sprecht mit euren Kindern auch über Menschen die sich keine Weihnachtswünsche erfüllen können und überlegt gemeinsam wie ihr helfen könnt. Ob in Form von Geld- oder Sachspenden bleibt ganz allein eure Entscheidung. Vielleicht möchte dein Kind ja auch nicht mehr benötigte Spielsachen oder Bücher einem Kinderheim oder anderen Einrichtungen spenden?

Wenn das Wetter es gut mit uns meint dann raus in den Schnee und baut gemeinsam einen Schneemann, macht eine Schneeballschlacht, wandert durch den Winterwald und genießt die gemeinsame Zeit in der Natur.

Auch das Fernsehprogramm hat einige schöne Filme und Programme parat. Das soll nicht heißen, dass ihr pausenlos vor dem Fernseher sitzen sollt! Aber mal ehrlich was wäre die Weihnachtszeit ohne den einen oder anderen geliebten TV-Klassiker? Um Eltern und Kindern einen Überblick zu verschaffen, hat FLIMMO Sehenswertes für unterschiedliche Altersgruppen und die ganze Familie zusammengestellt und dabei auch ein Blick auf die Angebote von Streaming-Diensten und Sender-Mediatheken geworfen. Manches im TV-Programm sollte bei Kindern aber lieber nicht auf dem Programm stehen. Auf FLlMMO TV findet ihr kindgerechte Fernseh- und Programmtipps für Weihnachten.

Das Team von der FamilienInfo MV wünscht allen eine schöne Weihnachten! Wir wünschen euch und uns allen Mut, Hoffnung und Weitblick für das vor uns liegende Jahr 2021.

Am 20.11. ist Bundesweiter Vorlesetag

Vorlesen verbindet – daher lautet das Jahresthema für den Vorlesetag 2020 „Europa und die Welt“. Nehmt eure großen und kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf geografische und kulturelle Entdeckungsreisen durch die Länder unserer Welt und mit zu Menschen, die ganz unterschiedlich und doch so ähnlich sind. Das Motto lässt viel Freiraum für eigene Gestaltung – ob mit mehrsprachigen Geschichten, mit Liedern und Ritualen, Spielen oder Speisen aus verschiedenen Nationen. Vorlesen heißt, gemeinsam Neues zu entdecken und zu lernen, einander zu verstehen.

Vorlesen klappt auch unter den aktuellen Bedingungen. Mit einem digitalen Vorlese-Festival am 20.11. haben alle die Möglichkeit, gemütlich vom Sofa schönen Geschichten zu lauschen. Vorlesen werden: Cornelia Funke, Thomas Müller, Annette Frier, Nazan Eckes und Muschda Sherzada.

Außerdem wird unter allen Schulen, die sich bis zum 9. November unter www.vorlesetag.de angemeldet haben, eine exklusive, digitale Vorlesestunde mit Schauspielerin Jella Haase verlost.

Wenn im Herbst die Blätter fallen… Freizeittipps für die ganze Familie

Die Blätter färben sich bunt und schweben von den Bäumen, die Gummistiefel werden aus der Schrankecke geholt und der Wind weht frisch um die Nase. Es ist wieder soweit – der Herbst ist da!

Auch in Zeiten der Einschränkungen wollen wir alle eine schöne Herbstzeit verbringen und für die Kinder eine abwechslungsreiche Zeit gestalten. Doch welche Ideen und Möglichkeiten gibt es da? Wir haben euch mal eine kleine Auswahl zusammengestellt und hoffen es sind einige Inspirationen dabei…

  • Pfützen springen macht richtig Spaß – Wenn es regnet, dann nichts wie raus. Mit den richtigen Klamotten kann euch nichts passieren.
  • Der Klassiker schlechthin – bastelt euch einen Drachen und testet die Flugtauglichkeit.
  • Auch wenn die Weihnachtszeit noch nicht da ist – Kekse backen, verzieren und genießen geht immer.
  • Willkommen im Herbst-Tierpark – sammelt alles was die Jahreszeit so hergibt und bastelt aus Eicheln, Kastanien, Blättern etc. lustige Tierchen.
  • Halloween steht vor der Tür – bastelt euch eine Laterne.
  • Zu Besuch in einem Tier- oder Wildpark – stattet diesen noch vor der Winterpause einen ausgiebigen Besuch ab und schaut welche Tiere sich schon auf den Winterschlaf vorbereiten.
  • Frische Luft macht hungrig – kocht oder backt gemeinsam mit euren Kindern was Leckeres. Vielleicht einfach mal eine Pizza selber machen und mit lustigen Gesichtern belegen.
  • Herbstzeit ist Kuschelzeit – schaut euch zusammen einen schönen Kinderfilm an und macht es euch mit Popcorn oder Chips auf der Couch gemütlich.
  • Lagerfeuerromantik – sammelt gemeinsam Holz und zündet ein Lagerfeuer an. Dazu dann Stockbrot, Würstchen oder Marshmallows. Es wärmt, macht Spaß und schmeckt auch noch gut.
  • Ein Heim für die Vögel – baut ein Vogelhäuschen und stellt dieses bei euch im Garten oder an anderer Stelle auf.
  • Wasser geht immer – ein Besuch im Schwimmbad macht eine Menge Spaß und so verlernen die Kinder, wenn sie es hoffentlich schon können, das schwimmen nicht wieder.
  • Holt die Picknickdecke raus – ein Picknick kann man auch im Herbst noch machen, z. B. mit selbst gebackenen Plätzchen und Tee im Gepäck.
  • Schnitzeljagd digital – Wetterfest anziehen und auf zum Geocaching. Die Schätze können zu Fuß, mit Rad oder mit dem Auto gesucht werden, außerdem kann man viele neue Orte entdecken. Das einzige was man dazu braucht ist ein Smartphone und einen Stift, damit man sich im Logbuch verewigen kann.
  • Auf die Schnitzmesser, fertig, los – erntet oder kauft Kürbisse und schnitzt mit euren Kindern freche Gesichter hinein.

Natürlich haben auch die Treffpunkte vor Ort (Familienzentrum, Mehrgenerationenhaus, Jugendclub etc.) wieder ein tolles Ferienprogramm zusammengestellt. Am besten ihr erkundigt euch und meldet eure Kinder dort schnell an. Die Plätze sind heiß begehrt! Schaut gern auf unserer Website unter der Rubrik „Treffpunkte“.

Das Team der FamilienInfo MV wünscht allen Familien eine schöne, bunte Herbstzeit und eine erholsame Ferienwoche!

Der impressionistische Maler Henri de Toulouse-Lautrec sagte einst: „Der Herbst ist der Frühling des Winters.“ 

Ausbildungs- und Studienstart in Corona-Zeiten

Der reguläre Ausbildungsbeginn liegt zwischen dem 01.08. und 01.10. eines jeden Jahres. Die ersten Auszubildenden starten also bereits jetzt in den neuen Lebensabschnitt, andere bereiten sich darauf vor und wieder andere sind noch unsicher wohin sie der weitere Lebensweg führen soll.

Doch in diesem Jahr war und ist alles etwas anders – nicht nur die Schule auch die Ausbildung wurde durch die Corona-Krise stark durchgeschüttelt. Aktuell steht jedoch fest – der Ausbildungs- und Studienstart findet wie geplant ohne Verschiebungen statt. Bis hierher war es ein unruhiger und ungewisser Weg. Sowohl für die Schüler*innen als auch für die Lehrer*innen, Ausbildungsbetriebe und die Eltern.
Handwerk
Eine Lehre im Handwerk? Auf dem Lehrstellenradar findet ihr bestimmt was Spannendes…

Digitaler Bewerbungsprozess

Der Bewerbungsprozess während der Corona-Krise hat sich verändert. Du musst dich darauf einstellen, dass der Bewerbungsprozess komplett online stattfinden wird, ohne persönlichen Kontakt zum/zur Ausbilder*in. Die Bewerbung wird Online eingereicht, z. B. per E-Mail oder über ein Online-Formular. Auch Videobewerbungen sind eine Möglichkeit. Die Vorstellungsgespräche werden telefonisch oder als Video-Call stattfinden, z. B. via Skype, Teams, Facetime oder WhatsApp-Videoanruf. Eignungstest und Assessment Center werden ebenfalls online durchgeführt.

Unser Tipp: Zeige Eigeninitiative und rufe im Ausbildungsbetrieb an und frage nach den Fristen und Terminen. In den letzten Wochen und Monaten können sich die Prioritäten in den Unternehmen verschoben haben und das Thema Ausbildung etwas in den Hintergrund geraten sein.

Last Minute Ausbildung

Auch jetzt kannst du dich noch auf eine Ausbildung in diesem Jahr bewerben! Zahlreiche Ausbildungs- und Jobportale bieten einen Überblick über offene Ausbildungsstellen. Wir listen hier einige davon auf:

Zu beobachten ist derzeit, dass viele Berufsgruppen durch die Corona-Krise eine ganz neue Bedeutung bekommen, wie beispielsweise die Pflegeberufe. Schau dir doch einfach mal die Anforderungen, Tätigkeiten und Aufstiegsmöglichkeiten von systemrelevanten Berufen näher an. Vielleicht ist ja sogar ein Beruf dabei, den du bislang noch nicht auf deinem Zettel hattest.

Welche Rechte haben Azubis?

Der Arbeitsschutz der Auszubildenden hat nach wie vor höchste Priorität. Die Betriebe müssen nicht nur Schutzmasken bereitstellen, sondern die Azubis auch über die hygienischen Standards und das Hygienekonzept in ihrem Betrieb informieren. Zudem wurde die Ausbildung an den Berufsschulen stark in die digitale Sphäre verschoben. Arbeitgeber*innen müssen ihre Azubis trotzdem weiterhin von der Arbeit im Betrieb für das Lernen in der Berufsschule freistellen – ob digital oder in Präsenz spielt dabei keine Rolle. Und schließlich müssen die Betriebe (auch bei Kurzarbeit) sicherstellen, dass die neuen und alten Auszubildenden stets eine Ausbilderin oder einen Ausbilder an ihrer Seite haben.

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ (Eckpunkte Papier zum Download) unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsbetriebe in allen Bereichen der Wirtschaft und ausbildende Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen, die in der aktuellen Situation wirtschaftliche Schwierigkeiten haben. Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen können ab Anfang August Ausbildungsprämien bei Erhalt oder Erhöhung ihres Ausbildungsniveaus, Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit und Übernahmeprämien bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben beantragen.

Studienstart zum Wintersemester

Auch an den Universitäten und Hochschulen wird mit Hochdruck am regulären Start des Wintersemesters gearbeitet. Der Vorlesungsbeginn für Studienanfänger*innen in zulassungsbeschränkten Studiengängen, deren Zulassung über die Stiftung für Hochschulzugang koordiniert wird, ist der 2. November 2020. Dabei sollen die Präsenzlehre und auch das Campusleben wieder in den Vordergrund rücken. Die Hochschulen werden – auch über die etablierten Fern- und Onlinestudiengänge hinaus –  innovative digitale Formate fortführen und weiter ausbauen.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es die Universitäten in den Hansestädten Rostock (seit 1419) und Greifswald (seit 1456). Sie gehören zu den ältesten universitären Einrichtungen in Europa. Hinzu kommt das vielfältige Studienangebot weiterer Hochschulen in Stralsund, Wismar, Rostock, Schwerin, Güstrow und Neubrandenburg.

Virtuelle Steckbriefe auf der Website der Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert“ zeigen die Vorteile eines Studiums an den Universitäten und Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern.

Wenn du mehr zum Thema Ausbildung und Studium erfahren willst, dann schau doch mal auf unseren Themenseiten Ausbildung und Studium vorbei…

Hurra ich bin ein Schulkind!

Einschulung: Die Jungen und Mädchen in Mecklenburg-Vorpommern starten in den neuen Lebensabschnitt und freuen sich darauf was Neues zu lernen, Freundschaften mit anderen Kindern zu knüpfen und endlich wie die Großen behandelt zu werden. Manchmal schleicht da auch etwas Angst vor dem Unbekannten mit. Aber die ist hoffentlich nach einigen Tagen vergessen und die Freude über den Schulstart überwiegt.

Die FamilienInfo MV wünscht allen Kindern einen guten Start in das neue Schuljahr!

Für die Eltern haben wir noch ein paar Tipps auf Lager:

Gestärkt in den Tag: Startet gemeinsam mit euren Kindern immer mit einem guten Frühstück in den Tag. Wer gut gefrühstückt hat, lernt leichter und wird langsamer müde– das zeigen zahlreiche Untersuchungen.

Sicher zur Schule: Übt gemeinsam den Schulweg, den euer Kind jeden Tag gehen oder fahren muss (am besten schon einige Tage bevor es tatsächlich losgeht). Das gilt auch für Wege, die mit dem Bus zurückgelegt werden. Denkt daran, dass die Kinder alles aus einer anderen Perspektive sehen und deshalb mitunter auch von anderen schlechter gesehen werden.

Start ohne Druck: Viele Eltern denken, dass ihr Schulkind vor der Einschulung schon gut Lesen, Schreiben und Rechnen können sollte. All diese Dinge lernen Kinder aber erst in der Schule, es gibt also keinen Grund, deinem Kind schon vor dem ersten Schultag Druck zu machen.

Keine Versprechen: Versichere deinem Kind nicht, dass sein/ihr erster Schultag supertoll wird – das kannst du nämlich nicht wissen. Das macht deinem Kind vielleicht Freude auf den Schulstart, wenn diese Erwartungen dann aber nicht geweckt werden, ist dein Kind von der Schule nur enttäuscht.

Erzähle Geschichten:  Du kannst deinem Kind eine positive Einstellung zur Schule vermitteln, ohne Versprechungen zu machen. Erzähle positive Geschichten von deiner eigenen Einschulung „Mein erster Schultag hat total viel Spaß gemacht!“. So kannst du Vorfreude erzeugen.

Bestimme die Bettzeit: Überlege dafür zuerst um welche Zeit Dein Kind an Schultagen aufstehen muss. Dann fällt es Dir leichter die passende Zeit zu finden, wann Dein Kind schlafen gehen sollte. Schulkinder brauchen im Schnitt zwischen 9 und 10 Stunden Schlaf um ausgeruht in den Tag zu starten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Du selbst kannst am besten einschätzen, ob Dein Kind eher mehr oder weniger Schlaf benötigt. Bevor Dein Kind ins Bett geht, sollte es (gegebenenfalls mit Deiner Hilfe) die Kleidung für den nächsten Tag zurecht legen. Damit vermeidest Du Stressmomente am nächsten Morgen und ihr könnt entspannter in den Tag starte.

Sei pünktlich: Steht rechtzeitig auf und schau, dass du dein Kind pünktlich zur Schule bringst. Schafft dafür eine Morgenroutine. Für jüngere Kinder kann es eine schöne Hilfe sein, eine Übersicht zu gestalten, was sie jeden Morgen nach dem Aufstehen zu tun haben. Du kannst mit Bildern eine kleine “To-Do” Liste erstellen.

Häufige Fragen rund um die Einschulung

Zum Schulstart ist der Kopf bei Kindern und Eltern auch voller Fragen. Zur Beantwortung der wichtigsten und häufigsten Fragen hat das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommerns die Informationsbroschüre „Mein Kind kommt in die Schule“ herausgegeben. Der Flyer ist ein kompakter Kompass für die Reise durch den Alltag mit einem Schulkind. Manche Dinge sind für euch mit Sicherheit selbstverständlich, andere sind vielleicht neu.

Schulstart unter Corona Pandemiebedingungen

Das neue Schuljahr stellt Schüler*innen, Lehrer*innen und Erzieher*innen vor große Herausforderungen. Für drei Monate, von Mitte März bis Ende Juni, büffelten die Schüler*innen von zu Hause aus am PC – digitales Lernen statt Präsenzunterricht. „Home-Schooling“ hieß das Zauberwort.

Dank niedriger Infektionszahlen soll nun für die Kinder wieder ein möglichst normaler Unterricht möglich sein. Doch wie sieht das Hygiene-Konzept dafür aus? Welche Corona-Regeln gelten an den Schulen? Kann der Abstand wirklich eingehalten werden? Wie werden die Pausen ablaufen und wann beginnt morgens der Unterricht für die Schüler? Zudem stellt sich die Frage, ob es genügend Lehrer*innen im Präsenzunterricht geben wird.

Beim NDR 1 Radio MV-Themenschwerpunkt stellten sich Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) und Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) den Fragen zum Thema.