Strategie gegen Einsamkeit

In Deutschland sind Millionen Menschen von Einsamkeit betroffen. Mit der Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit wird das Thema Einsamkeit erstmals in Deutschland übergreifend und mit einer Vielzahl von Maßnahmen angegangen. Einsamkeit hat viele Gesichter und Gründe und ist keine Frage des Alters. Ziel der Strategie ist es, das gesellschaftlichen Miteinander zu stärken und Einsamkeit stärker zu beleuchten, um Einsamkeit in allen Altersgruppen vorzubeugen und zu lindern.

Die Strategie gegen Einsamkeit wurde unter der Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet.

Mehr Informationen, Hilfe und Beratung: www.strategie-gegen-einsamkeit.de.

Teilnehmer*innen für LebenszeitLabor in Rostock gesucht

Auf eigenen Füßen stehen, selbstbestimmt leben, für das Alter vorsorgen – das ist manchmal schwerer als gedacht. Denn wer Kinder hat oder Angehörige pflegt, bringt viel Zeit für Fürsorge und Haushalt auf. Zeit, die etwa im Beruf fehlt. Das hat langfristige Auswirkungen auf das Einkommen, den Aufbau von Vermögen oder die Rente.

Das Bundesfamilienministerium und das Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) laden Sie herzlich zu einem Austausch über Ihre Erfahrungen mit der eigenen wirtschaftlichen Eigenständigkeit ein.

In insgesamt vier Lebenszeit-Labor wollen wir mit Ihnen erarbeiten, was Frauen und Männer brauchen, um wirtschaftlich eigenständig zu leben. Melden Sie sich jetzt für die Teilnahme in Rostock am 13. Januar 2024 an! Sie brauchen keine Vorkenntnisse oder spezielles Wissen – Wir möchten uns mit Ihnen über Ihre
alltäglichen Erfahrungen, Wünsche und Ideen austauschen!

Die Lebenszeit-Labore sind für alle! Egal welches Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, ob mit oder ohne Kinder, ob im Beruf, in Elternzeit oder Rente, ob in Beziehung oder allein – wir interessieren uns für Ihre Perspektiven und Erfahrungen. Sie erhalten eine Aufwandentschädigung inklusive Reisekostenerstattung von 150 €. Ihre Kinder können Sie gerne mitbringen, wir stellen vor Ort kostenlose Kinderbetreuung bereit.

Anmeldung HIER…

Auszeichnung Kinder- und Jugendbücher

Auf der Frankfurter Buchmesse hat die Bundesjugendministerin die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises bekanntgegeben. Die Siegertitel zeigen Vielfalt und Menschlichkeit in all ihren Facetten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden in den Kategorien Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch sowie in den Sonderkategorien „Gesamtwerk“ und „Neue Talente“ ausgezeichnet. Die Jugendjury, bei welcher Jugendliche unabhängig entscheiden, welche Bücher für sie relevant sind, feierte in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum und somit 20 Jahre gleichberechtigte Teilhabe.

Die ausgezeichneten Werke – vom Comic bis zum Versroman – spiegeln Vielfalt und Menschlichkeit wider und schrecken auch nicht vor herausfordernden Themen wie Kinderarmut, Fluchtschicksalen oder Verlust zurück.

Lesen Sie HIER mehr zu den ausgezeichneten Kinder- und Jugendbüchern…

Medienkurse für Eltern

Die Medienkurse für Eltern sind eine kosten- und werbefreie Online-Weiterbildung. In nur 30 Minuten werden Erwachsene fit in der Medienwelt, um die Mediennutzung ihrer Kinder aktiv zu begleiten. Eltern können aus vier Altersgruppen die passende für ihr Kind wählen und erhalten so genau die Informationen, die sie für die Medienerziehung in ihrer Familie gerade brauchen. Videos und Fallbeispiele, aber auch Quizze und Wissenstests bieten viele lebendige Möglichkeiten, sich onlinebasiert und interaktiv mit den wichtigsten Medienentwicklungen in der jeweiligen Altersgruppe auseinanderzusetzen.

Zu den Kursen und zur Anmeldung…

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der AOK – Die Gesundheitskasse. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

6. Deutscher Kita-Preis verliehen

Zwanzig Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung aus zwölf Bundesländern wurden für ihr herausragendes Engagement mit der Verleihung des Deutschen Kita-Preises 2023 in Berlin gefeiert. Das Bundesfamilienministerium, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und weitere Partner*innen verleihen die begehrte Auszeichnung an fünf Kitas und fünf Bündnisse für ihre außergewöhnliche Leistung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung. Der erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ und damit 25.000 Euro Preisgeld gehen an die Kita Heide-Süd in Halle, Sachsen-Anhalt. In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ belegt das niedersächsische Bündnis AG Nordstadt aus Hildesheim den ersten Platz.

Pflegeausbildungspreis 2023

2023 ist es soweit – der erste Jahrgang wird die neue Pflegeausbildung abschließen! Aus diesem Anlass lobt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den Pflegeausbildungspreis aus. Die Preisverleihung erfolgt in zwei Kategorien: Zum einen werden die besten Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Zum anderen können sich Pflegeklassen bewerben, die sich im Abschlussjahr befinden. Die feierliche Preisverleihung findet am 20. November in Berlin statt. Die Bewerbungsphase endet am 12. August 2023.

Alle Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, die ihre berufliche Ausbildung bis Ende September 2023 erfolgreich abschließen, können sich bewerben. Die finale Auswahl der zehn Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Jury anhand der Abschlussnoten und der Bewertung eines kurzen Bewerbungsvideos, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs ihre fachliche Qualität und Begeisterung für den Pflegeberuf zeigen.

Einzureichen sind ein Kurzvideo mit maximal 120 Sekunden zu der Frage „Professionelle Pflege macht den Unterschied – was heißt das für Sie?“ sowie  eine Bestätigung der Ausbildungsleistungen und ein Empfehlungsschreiben der Pflegeschule.

Alle Pflegeklassen, die sich im Abschlussjahr befinden, können sich auf den Klassenpreis bewerben. Dabei reicht eine Person stellvertretend für die Klasse die Bewerbung ein. Die drei besten Pflegeklassen werden von der Jury anhand eines Videos, in dem sie ihren Teamgeist und ihre Gemeinschaftlichkeit demonstrieren, ausgewählt.

Einzureichen sind ein Kurzvideo mit maximal 120 Sekunden zur Frage „Professionelle Pflege macht den Unterschied – was heißt das für Sie?“ sowie ein Bestätigungsschreiben der Pflegeschule.

Monitor Familienforschung

Wie familienfreundlich schätzen die Menschen Deutschland ein? Welche Erwartungen haben Eltern und Kinderlose an eine kinderfreundliche Gesellschaft? Antworten darauf gibt eine neue Studie.

Soziale Sicherung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und familienfreundliches Wohnen – das sind aus Sicht der Bevölkerung die drei dringlichsten Themen für eine familienfreundlichere Gesellschaft. Am 23. Februar ist der aktuelle Monitor Familienforschung „Was heißt hier familienfreundlich? Vorstellungen und Erwartungen von (potenziellen) Eltern“ erschienen. Die vom SINUS–Institut durchgeführte Studie zeigt erstmalig, wie Eltern und jene, die es werden wollen, Familienfreundlichkeit in Deutschland wahrnehmen und was aus ihrer Sicht wichtig ist für eine familienfreundliche Gesellschaft. Sie wirft auch einen Blick darauf, welche Bedarfe Familien haben.

Bündnis für junge Generation gestartet

Die rund 22 Millionen Kinder, Jugendlichen und jungen Menschen in Deutschland wachsen in einer von Krisen geprägten Zeit auf. Viele fühlen sich durch die Inflation, den Krieg in der Ukraine, die Folgen der Pandemie und den Klimawandel verunsichert. Zusätzlich verstärkt sich bei jungen Menschen der Eindruck, ihre Bedürfnisse und Anliegen würden von Politik und Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen.

Bundesjugendministerin Lisa Paus hat deshalb zu einem breiten gesellschaftlichen „Bündnis für die junge Generation“ aufgerufen. Ziel ist es, die Anliegen junger Menschen stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Mehr als 130 Persönlichkeiten aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik sind der Einladung bereits gefolgt und haben die Gemeinsame Erklärung des Bündnisses unterzeichnet.

Durch die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung verpflichten sich die Bündnispartner*innen, mit eigenen Projekten dazu beizutragen, das Lebensgefühl und die Situation junger Menschen zu verbessern.

StartAppFamilie: Prototyp für mehr Partnerschaftlichkeit

Das Bundesfamilienministerium hat gemeinsam mit Tech4Germany einen digitalen Prototypen für mehr Partnerschaftlichkeit bei der Familiengründung entwickelt und jetzt vorgestellt. Das Ziel der StartAppFamilie: eine gleichmäßige Aufgabenaufteilung – von Anfang an. Die Anwendung wurde in zwölf Wochen auf Basis empirischer Evidenz sowie Nutzer*innentests entwickelt. Das interdisziplinäre Team hat am 29. Oktober den digitalen Prototypen vorgestellt. Die digitale Anwendung kann in ihrer noch zu entwickelnden Vollversion praktisch bei den anstehenden Aufgaben und deren Erledigung unterstützen sowie Orientierung und Informationen bieten. Mit Praxistipps und To-Do-Listen erleichtert sie die Planung und macht auf einfache Weise Langzeitfolgen von Entscheidungen bewusst. Das Besondere ist: Die StartAppFamilie ist dank der Sharing-Funktion auch für Paare nutzbar. So kann sie zur gemeinsamen Planung beitragen und einen gleichen, einfachen Zugang zu Wissen und Informationen schaffen.

Initiative „DigitalPakt Alter“

Älteren Menschen fehlt es häufig an spezifischem Wissen, an ratgebender Unterstützung und an Geld für Geräte, um auch digital am Leben teilzunehmen. Deshalb starten das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen gemeinsam mit den Partnern Bitkom und der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände die Initiative. Der DigitalPakt Alter greift dabei die im Achten Altersbericht genannten Herausforderungen auf: Ältere Menschen sollen beim Einstieg und im Umgang mit digitalen Medien unterstützt werden und geeignete Lernangebote erhalten.

Was tun Unternehmen, um ältere Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Digitalisierung ihrer Produkte und Dienstleistungen in vorbildlicher Weise „mitzunehmen“? Der Unternehmenswettbewerb Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich im Rahmen des DigitalPakts Alter soll Antworten auf diese Frage zutage fördern. Dabei soll die gesamte Spanne seniorengerechter und nutzerfreundlicher Produkte und Services abgedeckt sein: niedrigschwellige Einsteigerlösungen ebenso wie Produkte und Services für Ältere mit fortgeschrittenen digitalen Kompetenzen. Aber auch besonders seniorenfreundliche analoge Alternativen, die Brücken zu digitalen Lösungen schlagen, können eingereicht werden. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. Oktober 2021 bewerben. Im Anschluss sichtet die Jury alle Bewerbungen und vergibt mindestens drei Preise. Darüber hinaus hat sie die Möglichkeit, Sonderpreise für herausragende digitale Lösungen in einem speziellen Bereich zu verleihen.