Kampagne „Schieb den Gedanken nicht weg!“

Seit Jahren werden konstant tausende Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch zur Anzeige gebracht. Doch das ist nur das polizeiliche Hellfeld, das Dunkelfeld ist ungleich größer. Es wird geschätzt, dass 1 bis 2 Kinder pro Schulklasse von sexueller Gewalt betroffen sind – bei rund drei Viertel der Fälle geschieht das in der eigenen Familie oder im sozialen Nahfeld. Von den meisten Menschen wird dieses reale Risiko im eigenen Umfeld allerdings weitgehend verdrängt: 90% der Bevölkerung halten es zwar für wahrscheinlich, dass sexuelle Gewalt vor allem in Familien stattfindet. 85% halten es aber für unwahrscheinlich oder ausgeschlossen, dass sexuelle Gewalt in ihrer eigenen Familie passiert oder passieren kann, so das Ergebnis einer FORSA-Umfrage im Auftrag der Unabhängigen Beauftragten.

„Schieb den Gedanken nicht weg!“ ist als mehrjährige Kampagne konzipiert. Neben einer Vielzahl von Informationsmaterialien stärkt die Kampagne lokale Netzwerke und kommunale Initiativen und unterstützt diese mit einem Kampagnenbüro.

Einblick in die Arbeit eines Sozialraumkoordinators Frühe Hilfen

Herr Masloboy was macht ein Sozialraumkoordinator Frühe Hilfen bzw. was sind Ihre Aufgaben?

Meine Aufgabe ist es für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis drei Jahre niedrigschwellige Zugänge zu präventiven Angeboten zu schaffen, um besonders Familien in herausfordernden Situationen unkompliziert zu unterstützen. Diese Unterstützung geschieht in Form von Beratungsgesprächen, Weitervermittlung in Angeboten oder dem Kontaktknüpfen mit anderen Fachkräften der Frühen Hilfen. Mein Aufgabengebiet beschränkt sich hierbei auf den Sozialraum Grimmen. Man muss als Sozialraumkoordinator Frühe Hilfen demzufolge wissen was es im Sozialraum für Unterstützungsangebote und wo es noch Bedarf gibt. Ich bekomme viele Anfragen und Anrufe, z. B. Wo finde ich das und das Angebot? Gibt es nicht noch einen Kurs zu dem und dem Thema? Oder, ich habe diese oder jene Problemlage… wo kann ich mir Unterstützung holen?

Sozialraumkoordinator der Frühen Hilfen

Neben der Netzwerkarbeit steht nun vor allem die sogenannte Lotsenfunktion der Sozialraumkoordinatoren im Vordergrund. Wir sind Ansprechpartner*innen für Schwangere und Eltern. Wir suchen und finden Unterstützungsangebote oder geben auch einfach nur entsprechende Informationen weiter – viele Sachverhalte können jetzt durch die Lotsenfunktion ganz unbürokratisch und präventiv geklärt werden, wodurch niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge geschaffen werden.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?

Der Job bringt es ja mit sich, dass man Menschen begegnet, mit Ihnen kommuniziert und Ihnen bei Ihrem Anliegen unter die Arme greift. Die Dankbarkeit die man erfährt ist sehr wertvoll. Die Arbeit ist sehr facettenreich und jede Beratung ist unterschiedlich. Zum Bespiel hatten wir im Monat Mai 2022 ca. 1.300 Besucher*innen im SOS-Familienzentrum Grimmen. Die Leute nutzen das Familienzentrum als Ort der Begegnung wo verschiedene Angebote aus der Kinder und Jugendhilfe zentralisiert sind. Es macht Sinn, dass die Frühen Hilfen in einem Familienzentrum angesiedelt sind, da sich viele Unterstützungspotentiale und Schnittstellen der Kinder- und Jugendhilfe unter einem Dach befinden. Wir haben hier täglich viele Fachkräfte aus den Bereichen der Gesundheitsfürsorge z. B. Physiotherapeuten oder Hebammen, die uns beständig mit ihrer Expertise weiterhelfen.

Was sind Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte?

Im Bereich der Frühen Hilfen ist es die Beratung von Eltern in den alltäglichen Herausforderung der Familie sowie anschließend die Weiterleitung in passgenaue Unterstützungssysteme. Derzeit spielt auch die Flüchtlingswelle eine wichtige Rolle. Die Ukraine Krise, wo Mütter mit vielen kleinen Kindern bei uns im Familienzentrum aufgefangen werden und versucht wird, diese gleich gut zu integrieren z. B. in Kita, Schule, Vereine etc. Die Regelangebote der Frühen Hilfen laufen wöchentlich weiter. So wie der Kinderwagentreff. Hier gibt es an vier verschiedenen Standorten (Grimmen, Barth, Ribnitz-Damgarten und Bergen auf Rügen) wöchentlich neuen Input von unseren Hebammen und den pädagogischen Fachkräften. Der Kinderwagentreff ist wie ein Austauschtreffen, wo auch schwerpunktmäßig verschiedene Themen integriert werden können, wie z. B. Ernährungs- oder Tragetuchberatung.

Wie bedeutsam ist eine sozialräumliche Organisation der Angebote/Projekte der Frühen Hilfen?

Es ist wichtig, immer ein Ohr an den Eltern zu haben oder auch mal einen Elternstammtisch durchzuführen, um den aktuellen Zeitgeist zu treffen. Ich bin kein Freund von Schreibtischkonzepten sondern bin stets daran Interessiert, was die Eltern so beschäftigt. Ich höre zu was gebraucht wird und welche Angebote erweitert oder neu initiiert werden müssen. Daraus entstand u. a. die Idee auch mal abends ein Angebot anzubieten, für ältere Kinder, in Form eines neuen Projektes „Stulle mit Brot“. Meine Kollegin Frau Andrea Dömer, welche auch viele andere Angebote der Frühen Hilfen bei uns im Haus durchführt, und ich treffen uns dann mit den Familien zum Abendbrot am gedeckten Tisch und hören zu!

Bei welchen Problemen helfen Sie den Familien am häufigsten?

Gesundheitsthemen bzw. –probleme sind bei den Familien sehr gefragt. Der Kinderwagentreff (läuft noch bis 31.12.2023) kommt sehr gut an und deckt viele Themen in diesem Bereich ab. Die Familien haben auch oft multiple Problemlagen, so dass gar nicht gesagt werden kann welche Sachverhalte gehäuft auftreten. Wir arbeiten mit Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden, Kinderkrankenschwestern, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten usw. zusammen, um den Familien bestmöglich zu helfen.

Stichwort Corona: Haben Sie das Gefühl, dass die Familien nun andere Bedarfe haben?

Andere Bedarfe an sich nicht. Bestimmte Problemlagen wurden jetzt bewusster bzw. intensiver wahrge-nommen. Wir mussten kreative Wege gehen in der Corona Zeit, um die Kontakte zu halten und zumindest einen kleinen Austausch untereinander zu gewährleisten. Wir haben dann so was wie „Walk and Talk“ ge-macht, wo sich Mütter und Väter anmelden konnten und wir dann spazieren gegangen sind und „Draußen beraten“ haben. Ein weiteres Angebot, was wir gut digital umsetzen konnten, was das Kochen für Babys. Es wurden einfache Gerichte gekocht und dabei gefilmt und anschließend das Rezept und das Video online gestellt. Das wurde insgesamt von den Familien sehr angenommen. Ca. 10 Videos wurden in diesem Format produziert.

Dieses Jahr hat das Familienzentrum mehr Geld von der Bundesstiftung Frühe Hilfen durch das Corona Aufholprogramm erhalten. Wir konnten dadurch ein weiteres Bewegungsangebot initiieren und durchführen. „Sport für die Lütten“ findet wöchentlich am Donnerstag von 15:30 Uhr-16:30 Uhr im Sportraum des SOS-Familienzentrum Grimmen statt.

Wo sehen Sie die Frühen Hilfen in 5 Jahren im Landkreis Vorpommern-Rügen?

Ich hoffe sehr, dass die konkreten Angebote der Frühen Hilfen in die Regelversorgung und damit auch in die Finanzierung mit reingenommen werden. Ich wünsche mir, dass wir noch stärker in den Köpfen der Kooperationspartner*innen aber auch in denen der Eltern verankert werden und dass sich noch mehr dem Thema Niedrigschwelligkeit gewidmet wird.

Vielen Dank für das Gespräch!

Lesen Sie hier gern das ausführliche Interview zwischen der FamilienInfo MV und Hannes Masloboy vom SOS Familienzentrum Grimmen!

 

Hintergrundinformation:
Im Landkreis Vorpommern-Rügen gibt es insgesamt fünf Sozialraumkoordinator*innen: Grimmen und Barth (SOS-Kinderdorf Vorpommern), Ribnitz-Damgarten (JAM GmbH), Rügen (KJFH) und Stralsund (VSP).

Die Frühen Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern umfassen verschiedene Unterstützungsangebote. Diese werden in Netzwerken Frühe Hilfen koordiniert. Hier arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Frühen Hilfen zusammen: Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Schwangerschaftsberatung, der Frühförderung und der Kinder- und Jugendhilfe und noch viele mehr. Die Fachkräfte tauschen ihr Wissen über ihre jeweiligen Angebote aus und stimmen diese aufeinander ab, um Sie als Familie bestmöglich unter-stützen zu können. Netzwerkkoordinator*innen steuern und begleiten die Vernetzungsarbeit in Ihren Landkreisen und kreisfreien Städten. An Frühen Hilfen sind alle föderalen Ebenen beteiligt: Der Bund stellt durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) die Netzwerke und die Psychosoziale Unterstützung von Familien sicher (§ 2 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz, KKG). Eine Vollfinanzierung bzw. Regelfinanzierung der Angebote bzw. Lotsen ist entsprechend der gesetzlichen Vorgaben nicht vorgesehen.

Internet-Tipp: „elternsein.info“

Die Website ‚elternsein.info‚ des NZFH (Nationalen Zentrum für Frühe Hilfen) ist für Mütter, Väter und alle weiteren Personen, die Kinder erziehen oder betreuen. Die Seite bietet vielfältige Informationen und Beratungsangebote zu den Themen Erziehung, Finanzen, Gesundheit etc. Über eine Suchfunktion können Ansprechpartner*innen und Beratungsstellen vor Ort gefiltert werden.

Der Clip „Was sind Frühe Hilfen?“ erläutert in einfachen Worten das komplette Themenspektrum.

„Respekt Coaches“: Neue Vollzeitstellen an Schulen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt mit dem Programm „Respekt Coaches“ seit 2018 bundesweit Schulen beim Kampf gegen Extremismus, Hass und Rassismus. Es stärkt sie darin, für ein respektvolles, friedliches Miteinander einzustehen und fördert hierdurch die demokratische Bildung von jungen Menschen.

Mehr als 80 Prozent der Schulen wünschen sich die Respekt Coaches als feste Einrichtungen. Das haben die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der zweijährigen wissenschaftlichen Begleitung durch das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung ergeben. Denn je länger die Coaches in einer Schule aktiv sind, umso größer ist ihr Einfluss auf das respektvolle Miteinander der Schülerinnen und Schüler untereinander. Zudem sehen sich die Jugendlichen persönlich gestärkt und berichten von positiven Auswirkungen auf das Klassenklima. 

In allen 16 Bundesländern werden deshalb nun insgesamt 151 neue Vollzeitstellen an weiterführenden Schulen ab der 5. Klasse geschaffen. Von 2021 an stehen dafür bis 2024 jährliche Fördermittel in Höhe von 15 Millionen Euro bereit –zusätzlich zur jährlichen Förderung von 21 Millionen Euro.

 

Frühe Hilfen

Digitales-Familienleistungen-Gesetz

Intelligente, digitale Anträge und deutlich weniger Papierkram bei der Beantragung von Familienleistungen – das sieht das Digitale-Familienleistungen-Gesetz vor.

Die Bundesregierung treibt die Digitalisierung von Familienleistungen damit weiter voran. In einem Zuge können sie künftig den Namen ihres Kindes festlegen, die Geburtsurkunde bestellen sowie Elterngeld, Kindergeld und perspektivisch auch den Kinderzuschlag beantragen. Dadurch wird vermieden, dass Daten wie Name und Geburtsdatum in verschiedenen Anträgen immer wieder neu angegeben werden müssen.

Das Herzstück des Gesetzes bilden dabei Regelungen für den elektronischen Datenaustausch zwischen Behörden. Familien müssen künftig deutlich weniger Papier-Nachweise selbst einreichen. Stattdessen dürfen Standesämter, Krankenkassen und die Deutsche Rentenversicherung notwendige Daten mit den zuständigen Elterngeldstellen austauschen. Das geschieht datensicher, automatisch und nur mit der Einwilligung der Antragstellenden. Hierdurch entfallen die zugehörigen Papiernachweispflichten für die Eltern.

Ein erster Pilot des Kombiantrags mit elektronischem Datenaustausch, die Anwendung ELFE (Einfach Leistungen für Eltern) steht in Bremen bereits in den Startlöchern. Ab 2022 sollen die Vorteile dann bundesweit allen Eltern zur Verfügung stehen.

Kinderzuschlag

Hinterbliebenenrente

Bildung & Teilhabe

Familienblogs für alle Lebenslagen

Blogs gibt es wie Sand am Meer. Da einen Überblick zu bekommen, ist wirklich nicht einfach. Auch wir haben uns mal durch die Fülle an Familienblogs „gewühlt“ und möchten euch hier ein paar vorstellen. Das soll jedoch nicht als Wertung der nicht genannten verstanden werden. Unser Ziel ist es, euch ein paar Blogs an die Hand zu geben. Vielleicht findet ihr ja interessante Anregungen, Tipps oder auch Ratschläge von den Blogger*innen.

Blog für Papas

Auf einmal Papa… Da stellen sich den ein oder anderen Daddy folgende Fragen: „Wie geht es eigentlich anderen Vätern? Wie gehen sie mit den Problemen des Alltags um? Was tun sie, wenn sie mal nicht weiter wissen?“. Auch Vätern wird im Netz mittlerweile ein breites Sortiment an Plattformen angeboten, wo man unterGleichgesinnten diskutieren, sich austauschen und Informationen holen kann.Die Jungs von Daddylicious sind bereits „alte Hasen“ in Sachen Papa-Blogs. Bereits seit 2013 schreiben Kai und Mark nicht nur über ihren Alltag, sondern bieten mittlerweile einen breiten Themen-Mix an. Ratgeber, Interviews oder Kolumnen – bei Daddylicious findet man fast alles. Neuen Content gibt es praktisch fast täglich. Der Blog wurde bereits mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation ausgezeichnet.

Auch Janni, Thomas & Thomas sind bereits seit über fünf Jahren als Blogger aktiv. Die Drei arbeiten in der gleichen Kommunikationsagentur und starteten im April 2014 ihren Papa-Blog, da alle drei innerhalb von zwei Jahren Väter wurden. Mittlerweile gehört Ich bin dein Vater zu den wichtigsten Papa-Blogs in Deutschland.

Blog für Alleinerziehende

Die Herausforderung für Alleinerziehende heißt: den Alltag mit Kind(ern) zu meistern. Das kann chaotisch, kreativ, strukturiert, durchaus witzig – aber immer anspruchsvoll sein. Die Mütter und Väter brauchen für den Alltag einen Rundum-Blick, Anerkennung und vor allem Unterstützung.

#awosanofamilienhelden – So heißt der neue Blog für alleinerziehende Mütter und Väter. Diese Helden*innen kommen ganz ohne Cape und Schild aus. Dafür sind sie ausgestattet mit viel Liebe und noch mehr Ideen und müssen sich ihrer Herausforderung stellen. Der AWOSANO Familienblog gibt Informationen rund um das liebe Geld, um Leben und Alltag, um Beruf und Karriere. Die AWO SANO Familie stellt Tipps und Anregungen zusammen, behält Unterstützungsangebote von Bund und Ländern im Blick.

Kaum etwas verändert den Alltag so schlagartig und allumfassend wie der endgültige Abschied von einer langjährigen Partnerschaft. Der Blog für getrennt erziehende Eltern will Müttern und Vätern Mut machen, die von Trennung betroffen sind. Was schwierig und was schön ist und was helfen kann. Der Blog Getrennt mit Kind will nichts beschönigen, sondern zeigen, wie sich der Alltag anfühlt als Getrennt-Erziehende.

Blog für Zwillingseltern

Es ist soweit: Zwillinge sind unterwegs! Und nachdem die frohe Botschaft innerhalb der Familie und des Freundeskreises verkündet wurde, kommen die ersten Fragen auf. Viele Themen kommen einem in den Sinn, und man möchte sich auf schnellstem und einfachstem Wege schlaumachen und Antworten auf die Fragen suchen.

Auf dem Blog Einer schreit immer erzählt Christina Topper unterhaltsam über ihr Leben mit Zwillingen. Die Beliebtheit ihres Blogs führt sie darauf zurück, dass Zwillingseltern häufig weniger soziale Kontakte in ihrer Elternzeit haben. Babyschwimmen? Pekip? Mit zwei Kindern eine logistische Herausforderung und viel zu anstrengend. Daher suchen viele Eltern den Austausch im Netz, wo die Zwillings-Mama ein paar praktische Tipps für werdende Eltern bereithält.

Chaos hoch 2 ist ein fröhlich-turbulenter Blog voller wilder Geschichten aus dem Alltag einer kleinen Großfamilie mit Zwillingen. Nach eigenen Aussagen liegt der erhobene Zeigefinger der Bloggerin Kerstin nicht, Ratgeberin will sie auch nicht sein und auch nach Rezepten für ausgefallene Geburtstagstorten sucht man auf ihrem Blog vergeblich. Dafür bekommt ihr einen humorvollen Blick auf das chaotische Leben mit Zwillingen und den ein oder anderen ganz pragmatischen Tipp. 

Blog für Patchworkfamilien

Jede zehnte Familie lebt in Deutschland als Patchworkfamilie. Damit das Zusammenleben klappt, gibt es Einiges zu beachten. Aber es birgt auch Chancen, die sich für alle ergeben. In den Blogs kann man Erfahrungen austauschen, sich Tipps abholen und Geschichten zum Schmunzeln nachlesen.

In ihrem Blog Beutekind schreibt Claudia Hillmer, Familientherapeutin und selbst PatchworkMama von 2 Beutekinder und 2 selbstgemachten über ihr Leben als Bonusmutter und als Beraterin vieler Patchworkfamilien. Die Geschichten sind offen, ehrlich und bieten einen Einblick in diese Form des Familienlebens. Sie sollen Mut machen, berühren, zum Schmunzeln bringen und Inspiration für das eigene Familienleben liefern!

Der Blog Krümel im Bett kommt von Lea – einer Teilzeit-Patchworkmama aus München. Sie liebt das Reisen mit dem Camper und ist ein totaler Familienmensch. Sie ist Mutter von vier Kids. Von drei der Jungs ist sie Stiefmama – also nicht selbst gemacht, sondern geschenkt bekommen. Dann gibt es noch das selbst gemachte Baby. Über all das und noch viel mehr schreibt sie in ihrem Blog.

Blog für Regenbogenfamilien

Tausende Kinder wachsen in Regenbogenfamilien auf, d. h. Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bi, trans- bzw. intersexuell ist. Und auch in diesen Familien lauern die Herausforderungen und zusätzlich der Kampf um die gesellschaftliche Anerkennung.

Im Blog Siebenkilopaket dreht sich alles um das bunte Leben einer Regenbogenfamilie. Eine ganz normale Familie mit Kind, Hund und Haus im Grünen – mit dem kleinen Unterschied, dass darüber der Regenbogen scheint. Man muss nicht unbedingt eine Regenbogenfamilie sein, um ein buntes Leben zu haben. Und genau darum geht es im Blog. Um Dinge, die Farbe in das Leben bringen und Spaß machen. Daniela erzählt aus dem bunten Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen.

Auf dem Blog Regenbogenmamis berichtet ein lesbisches Paar aus NRW über ihren Weg zur Regenbogenfamilie.  Doch bis dahin gibt es noch einige Hürden zu meistern. Begleitet die beiden auf diesem Weg.

Blog für Großeltern

Großeltern sind Schätze. Großvater hat Zeit, die „Raupe Nimmersatt“ auch noch ein fünftes Mal vorzulesen, und Großmutter backt die besten Plätzchen. Großeltern haben die Lizenz zum Verwöhnen und müssen nicht erziehen. Aber genau das fällt vielen nicht leicht.

Auf Opas Blog bloggt Detlef Untermann über sein Leben als Opa. Er nimmt u. a. Waren und Dienstleistungen, die für Familien interessant sein können, unter die Lupe. Auch Restaurants besucht er und bewertet sie unter Familiengesichtspunkten.